
Foto > Steve Pyke
Schon wieder Tilda, die Unvermeidliche, Swinton. Diesmal allerdings in einem Kunstfilm über einen Filmkünstler. Der britische Künstler Isaac Julien, bekannt spätestens seit der documenta 11 oder der Ausstellung Black Atlantic im Berliner Haus der Kulturen der Welt hat sich seinem 1994 verstorbenen Kollegen Derek Jarman angenommen. Bei „Derek“ dürfte es sich aber kaum um das üblich semidokumentarische Biopic handeln, dafür liebt Julien die Technik der Verschachtelung zu sehr. Tilda Swinton ist im Film wirklich unvermeidlich, denn sie war eine enge Freundin von Jarman, vielleicht sogar Muse – aber dafür ist Swinton eigentlich zu selbstbewusst. „Derek“ wird im Rahmen des Filmprogramms der Julia Stoschek Collection in Düsseldorf gezeigt. Danach gibt es das erste Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft.
„Derek“ (in englischer Sprache), 2008 (76min) von Isaac Julien
STUDIO 54,
Mittwoch, 25.06.2008, 19 Uhr,
Kinoraum im Basement,
Schanzenstraße 54, Düsseldorf
Anschließend ab 20.45h: Halbfinale Euro 2008Achtung: begrenzte Sitzplätze!
Leider keine Reservierung möglich. www.julia-stoschek-collection.net
MW