Festkonzert 60 Jahre Israel

August 31, 2008

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Als Radiokonzertreihe zum 60. Jahrestag der Gründung Israels stehen zwei Komponisten auf dem Programm, in deren Biographien sich Deutschland und Judentum auf sehr unterschiedliche Weise kreuzen. Zum einen Gustav Mahler, der als Kind böhmischer Juden 1860 geboren wurde, und seine erste 1. Sinfonie D-Dur unter dem Eindruck einer Liebesgeschichte und Jean Pauls „Titan“ schrieb und dabei die Wege in die musikalische Moderne öffnete. Das viersätzige Werk enthält sowohl folkloristische Elemente seiner Heimat wie jiddische und spätromantische Elemente. [Read more]

Denim!

August 30, 2008

Mitte des 19.Jahrhunderts diente die Jeans noch als Arbeitsuniform der Goldgräber San Franciscos. Zu Beginn wurde sie noch aus rauner Zeltplane  geschneidert, die aber bald vom blauen Stoff abgelöst wurde.  Geköperter Baumwollstoff, so die wortwörtliche Übersetzung von Jean, ist der Grundbaustein einer Hose, die Geschichte schrieb. [Read more]

The Mindscape of Alan Moore

August 30, 2008

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Watchmen, From Hell, The League of Extraordinary Gentlemen, V for Vendetta, zuletzt das vielberaunte erotische Werk Lost Girls, aber auch „Killing Joke“, einer der dem Vernehmen nach besten Batman-Folgen – sie alle haben die Grenzen zwischen Comic, Roman verwischt, und es ist nicht zuletzt ihrem Autoren Alan Moore und seiner wuchtigen, poetischen Sprache zu verdanken, dass man heute von „Graphic Novel“ spricht. Nicht umsonst findet sein Simpsons-Auftritt gemeinsam mit Art Spiegelmann („Mouse“) und Dan Clowes („Ghost World“) statt. [Read more]

Spiritualized | Die Another Day

August 29, 2008

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Death, says Jason Pierce on the telephone. To be close to death makes life more meaningful. In terms of near-death experiences, Jason Pierce already has a lot behind him. He’s not the head but the sole mastermind behind Spiritualized—an act that can frequently grow to the size of an orchestra. He has been making music for almost 25 years now. In his Spaceman 3 days with former colleague Pete Kember, he shared more than just a propensity for polytoxicomania, which also didn’t shy away from heroin. Before recording the new, sixth album “Songs In A & E,” he suffered a setback: bilateral pneumonia. He fought for his life for two weeks in the hospital but had already written the songs for the album. Perhaps they never would have seen the light of day. [Read more]

Friends of Style | Yossi Michaeli

August 29, 2008

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Der gebürtige Israeli entdeckte sein Interesse für Fotografie, als er zwei Jahre lang Südostasien, Neuseeland und Südamerika bereist hat. Seit 2005 lebt er in NYC und publiziert in zahlreichen internationalen Magazinen. Dass er von der Natur- zur Mode-Fotografie kam, sieht man noch heute an seinem außergewöhnlichen Gespür für Locations. Die schönste Submission, die nach Meinung unserer Modeleitung jemals eingereicht wurde, ist von ihm.

1. What are you doing?
Photography

2. Where are you from?

Israel [Read more]

Josh Smith | Akte der Affekte

August 29, 2008

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Josh Smith lebt in New York und zählt zu den neuen Stars der Malerei. Bekannt wurde er mit einem zumeist nichtgegenständlichen Mix aus Graffiti, Collagen und allerlei Zitaten aus vergangenen Stilen, die er zu einer neuartigen, expressiven Malweise verbindet. Das Mumok in Wien widmet ihm jetzt eine Überblicksschau. Wenn Josh Smith seine Leinwände füllt, kommt das einem Raubzug durch die Vergangenheit der Gegenwartskunst gleich. Auf erfrischende Weise wiederholt der zweiunddreißigjährige Künstler das, was vor ihm bereits Größen wie Max Ernst oder Robert Rauschenberg der Malfläche angetan haben: Er zerstört die jahrhundertealte Symbiose von Ölfarbe und Oberfläche und packt alles auf die Leinwand, was dort kleben bleibt: Zeitungsartikel, fotokopierte Fotografien, Alltagsfundstücke. [Read more]

Mooskunst für die Straße | Edina Tokodi

August 29, 2008

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Natur, so eine urbane Wahrheit, kennt der Städter nur als adrett beschnittenen Straßenbaum oder Pesto auf der Pasta. Verirrt man sich ins Umland, wünscht man sich aus dieser grün wuchernden Realitätssimulation schnell in die urbane, reale Heimat zurück. Erst ist Ordnung, dann Chaos, erst Kultur, dann Natur. Was eben auch heißt: Beton wächst nicht und bleibt damit clean und überschaubar. [Read more]

Michael Jackson @ Scala

August 29, 2008

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Fünfzig ist das neue 100. Jedenfalls werden die diesjährigen Über-Jubiliare gerne gefeiert, als gäbe es sie schon nicht mehr. Erst vor wenigen Tagen begingen sich dafür berufen Glaubende öffentlich die erste Halbdekade Madonna, jetzt schickt sich der Berliner Taschenbuch Verlag an, Michael Jackson zu ehren. Jeder Vergleich zwischen den beiden Stars hinkt wie ein Patient nach der Schönheits-OP (und diese Metapher). Beide sind überlebensgroße Ikonen, deren Auftsieg, Hochphasen, Krisen, körperliche Befindlichkeiten und bereits vollzogener oder, ja, unvermeidlicher Fall die Pop-Beflissenen beschäftigt, da hier Symbolik, Strahlkraft und reflektierte Bedeutung jedem etwas profilierenden Abrieb versprechen, der sich in ihrer Nähe in den Popdiskurs einschreibt. Und außerdem lieben wir doch alle die Musik der beiden, haben dazu getanzt, gelacht, geweint oder unser Coming Out gehabt, nicht wahr? [Read more]

Happy Birthday Ina Seifart | Disko 2008

August 28, 2008

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Denkt man an heutige Modemetropolen, so steht neben Paris, Mailand und New York mittlerweile auch die deutsche Hauptstadt ganz weit vorne. Die erst kürzlich von der Unesco gekürte „City of Design“, macht ihrem Namen alle Ehre, denn in regelmäßigen Abständen entspringt diesem Kreativnest ein weiterer Designer, der es versteht, sich mit seinen innovativen Ideen von der Masse abzuheben. So auch Ina Seifart, die für ihre Wahl an außergewöhnlichen Materialien und Vintageteilen bekannt ist. Sie entwirft unter dem gleichnamigen Designlabel ina.seifart seit 2002 einmalige Accessoires und Schmuck mitten im Herzen von Berlin. [Read more]

Abgeclutcht | Die Tasche Babylons

August 28, 2008

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Merchandising von Museen ist in Deutschland noch ein vergleichsweise neuer Hut. Abgesehen von mit Logos bedruckten Bleistiftanspitzern und Sammeltassen in Impressionistenoptik gab es lange nichts, schon gar nichts modisches. Doch nach dem einen oder anderen Blick in die Marketingabteilungen musealer Institutionen in Großbritannien oder Amerika haben die Museumsverwalter nun auch hier erkannt, dass der geneigte Ausstellungstourist neben Katalog und Poster auch gern mal was anderes mitnimmt, was der ästhetischen Erinnerung einen praktischen Mehrwert bringt. Eine Tasche zum Beispiel. [Read more]

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