SCHOOL OF SEVEN BELLS | Alpinisms

Oktober 24, 2008 · Print This Article

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Höhentaumel und Latein. Kann man sich eine Mischung aus My Bloody Valentine und den Sugababes vorstellen? Jetzt kann man es. School Of Seven Bells aus New York, zwei Frauen, eineiige Zwillinge, ein unverwandter Mann, mit Verstrickungen zu The Secret Machines, Prefuse 73, M83 und vielen anderen, beherrschen den gekonnt verdrehten Powerpopsong mit Sirenengesang und treten als alpine Engel in Schuluniformen im schweren Seegang auf. Jedenfalls tritt zu den  offensiven Beats und den synthetischen Stromflächen immer auch eine Monstergitarre hinzu, schwer bedröhnt und noch schwerer dröhnend. Das latent Esoterische, das Musik und Songtiteln ebenfalls anhaftet, durch das Kreisende und Indische – die „School of Seven Bells“ war allerdings ursprünglich eine Taschendiebschule in Südamerika – wird glücklicherweise in den Details wieder auseinandergeschraubt. „I am under no disguise“, sagt so das Eröffnungsstück. Erleuchtet, verschraubt, schwindelfrei oder nicht: „Alpinisms“ ist eine Platte, die Größe behauptet und beweist. Hoffen wir, dass mehr als ein Geheimtipp draus wird.
Ghostly International // RH
http://www.youtube.com/watch?v=EuKlw5l9BM8

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Comments

One Response to “SCHOOL OF SEVEN BELLS | Alpinisms”

  1. einsatzplatte: School Of Seven Bells / Alpinisms « Hose&Dose on Oktober 24th, 2008 17:53

    [...] nach wie vor ihren ersten und bisher einzig richtigen Produzenten) würde sie vielleicht solchen Sound [...]

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