CLP! | Supercontinental

Oktober 31, 2008 · Print This Article

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Das ist die große Blockparty für Web 2.0-sozialisierte. Auf „Supercontinental“ haben der Ex-funkgestörte Chris de Luca und der Berliner DJ Phon.o ihre virtuelle Freundesliste vertont. Elektronisierter crunker Scheiß, ein vollfetter Milchshake mit Vocals aus allen Ecken und Kanten der Welt, die, wer hätte es vermutet, via Email, Myspace und sonstiger Flaschenpost den Weg von A wie Aufnahme nach B wie Berlin gefunden haben. Hier rappen u.a. Yo Majesty neben Kovas und den Hustle Heads, allesamt via Internet zur großen CLP-WG vereint. CLP steht für die Handclaps auf alten Drummachines, für altmodischen Future Funk, neumodische Klingeltonattacken, für einen Digitalkosmos, in dem drängelnde Silben auf ordentlich unordentlichen Soundrolltreppen rauf und runter fahren. Und irgendwann tanzen alle. „Supercontinental“ ist Hip-Hop für einen vergessenen John Carpenter Film voller außerirdischer Gegner, ein Muscle-Car-Modellbausatz für Mack Daddy Macker mit Mixtapes, ein Stück explosiver Plastikmusik mit Hunger auf Menschenfleisch. Am Ende ist man ganz froh, wenn man pausieren darf. Und dann kann es gerne wieder von vorne losgehen.
Shitkatapult // DBL

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