U-CEF | Halalwood
November 21, 2008 · Print This Article

„Halalwood“ ist der state of the art nordafrikanischen Expat-Pops. Urheber und Ausdenker U-Cef nomadisierte von Marokko nach Paris und via nochmals Marokko nach London, wo all die Puzzleteile auf ihren Platz fielen. Diese, seine zweite LP ist eine lange ausschweifende Party, auf der es nach Schischa, Haschisch, Tee und Armani-Parfum duftet, Rapper mit Gnawa-Musikern chillen, natürlich „halal“ gespeist und getrunken wird, während Gitarren mit Violinen und Flöten harmonisieren, und Rahmentrommeln mit der Beatbox synchron pulsen. UK Apache ist da, und die Rapper von Dar Gnawa, fast zwangsläufig auch Damon Albarn, und natürlich Natascha Atlas. Dass Robert Plant nicht gekommen ist, merkt fast keiner, und der Gastgeber? Bleibt im Hintergrund, trommelt und programmiert und freut sich wahrscheinlich über eine deepe, tanzbare, Plate, so bunt und wild und stringent wie seine Bio.
EM
Crammed Discs
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