
Menschen, die sich hauptberuflich mit der Teint- oder Schopfesverschönerung beschäftigen, damit die Menschheit hübsch und zeitgenössisch gestylten Gesichtern in Werbung und Zeitschriften entgegenblicken darf, tragen normalerweise viele Utensilien in Stift-, Puder- und Pinselform bei sich. So auch Sandra Stehmann. Und die Wahl-Berlinern, besser Wahl-Kreuzbergerin, weiß geschickt damit umzugehen. Ihr Talent setzt sie hierzulande und vor allem auch in London regelmäßig ein – dass sie allerdings auch mit nur den nötigsten Utensilien equipped das beste Ergebnis erzielen kann, bewies sie im Sommer 2008 gleich doppelt. Ob beim shooting on location, am Rande des Plötzensees über Zäune kletternd oder auf sandigem Grund an der Strandbar Funkpark am anderen Ende Berlins – die Dozentin für Make-up lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen und verbreitet bei jeder Witterungslage gute Laune am Set.
Was machst du?
Make-up-Artist / Hair-Stylist und Dozent für Make-up
Woher kommst du?
Ich komme aus der Nähe von Köln, ganz genau aus Gummersbach. Das liegt im Oberbergischen Land.

Wohin gehst du?
Eigentlich findet man mich dort, wo es gutes Essen und Trinken gibt, d.h. in Kreuzberg bin ich oft bei Claudio (Wrangelstraße) zum Frühstück. Dort gibt es den besten Kaffee und die leckersten Sandwichs, außerdem haben die Pasteis de Nata. Im Sommer sitze ich gerne bei Heinz Minki (Schlesische Straße) im Garten, Kiki Blofeld auch manchmal.
In London bin ich gerne in der Spitalfields Market Hall (Commercial Street) und auf dem Borough Market (nähe London Bridge), manchmal auch in Brixton. Außerdem gehe ich total gerne bei Itsu essen. Also, wie man sieht findet man mich eher beim Essen als beim Tanzen. Aber Sport mache ich natürlich auch und zwar bin ich großer Fan von Bikram Yoga. Das ist Yoga in einem 38 Grad warmen Raum.
Wo bist du am liebsten?
Ich bin total gerne in der Natur. Am liebsten laufe ich mit meinem Hund den ganzen Tag durch den Wald. Die See oder das Meer mag ich zwar noch lieber, aber das hat man ja leider nicht vor der Haustür.
Woran glaubst du?
Ich glaube an meine Familie. Selbst wenn alles schief läuft, ist sie da für mich. Meine Familie würde mich niemals aufgeben.

Woran glaubst du nicht (mehr)?
Ich glaube es gibt nichts, woran ich nicht glaube. An etwas nicht (mehr) zu glauben hat für mich etwas Destruktives. Ich finde, es lohnt sich meistens, verschiedene Seiten zu beleuchten, da die Wahrheit ja bekanntlich in der Mitte liegt.
Was liebst du (an deiner Arbeit)?
An meiner Arbeit liebe ich die freie Entscheidung, ob ich einen Job machen möchte oder nicht und dass es nie langweilig wird, da jeder neue Tag anders ist. Das ist aber auch gleichzeitig das anstrengende, da man im höchsten Maß flexibel sein muss.
Was hasst du (an deiner Arbeit)?
Was ich an meiner Arbeit gar nicht leiden kann ist, wenn jeder aus dem Team sich besser darstellen will als der andere. Auch gerne auf Kosten des anderen. Aber am schlimmsten ist es, wenn das dann auch noch funktioniert.
Was liest /hörst du gerade?
Ich habe gerade eine tolle CD gefunden und zwar von Lars Danielsson “Pasodoble”. Die habe ich die ganze Zeit im Urlaub gehört, gerade zum Auto fahren finde ich die absolut toll. Ansonsten mag ich gerne: Last Shadow Puppets , die neue von Kings of Leon, Nina Kienert, Keren Ann.
www.empfehlung.de(ine)?
www.jochenarndt.com
www.bikramyoga-berlin.de
www.minestyling.de
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