WILEY | Race against time
June 15, 2009 · Print This Article

Begeisterung ist nicht ganz das richtige Wort, aber doch zumindest schulterklopfenden Respekt hat sich Wiley mit seinem neuen, wieder auf dem eigenen Label Eski Beat erschienenen Album “Race against time” ganz bestimmt verdient. Nach der desaströsen Pop-Hure “See clear now” schlägt der streitbare Großmeister jetzt mit der Faust auf den Tisch und kehrt zurück zu den Wurzeln, die er mit seinem Erstling “Treddin’ on thin ice” anno 2004 selbst gepflanzt hat. Geradlinige, punktgenaue Rhymes, wohlproduzierte Beats, ein Album ohne Ausfälle, sieht man von der schrecklichen Idiotenhymne “The Olly” einmal ab, die sich, obwohl von Dubstep’s Finest Skream in trendy Afrobeat-Manier produziert, wieder zu offensichtlich bei den Charts anbiedert. Die besten Tracks sind das schon auf dem letzten Skepta Album verwertete und längst zum Clubhit mutierte “Too many man” und das düster-interessante “Zip it up”, zusamen mit UKs Hip Hop Newcomer Giggs. The Eski Boy is back!
Autor > ad
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