L’incognito | Maison Martin Margiela
Juli 22, 2009 · Print This Article

Während noch immer nicht geklärt ist, ob Maestro MM selbst noch kreativ am werkeln ist, sich ganz aus der Mode verabschiedet hat oder sich nur noch um die langfristige Ausrichtung der Maison Margiela kümmert, weisen die als Teil der Herbst/Winterkollektion erschienen „L’incognito“- Shades die typisch nonkonformistischen Margiela-Kennzeichen auf: Atypisch die Form, satirisch die Idee und très extraordinaire das Stück als Ganzes. Den Ein-Glas-Aviator gibt’s in grüner und grauer Tönungsvariante und wir sind glücklich, dass statt des nächsten Fünfziger-Filmklassikers, in diesem Fall ein Windkanaltest Inspiration gewesen zu sein scheint.

20 Prozent mehr Zeit, sagen seine Mitarbeiter, stünden Margiela zur Verfügung, weil er auf Treffen mit Journalisten oder Mittagessen mit Verlegern verzichte. Die nutzt er und kreiert seine Vision ganz einfach aus einem handwerklichen Drang nach vorn. Und bei solchem Output verzichten wir gern auf die Gewissheit, wo, wann und wie genau der gesichtslose Unsichtbare Hand anlegt.
Autor > Julia Christian

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Ach nein, wenn die Ergebnisse der Kreativität so aussehen wie eine Autofrontscheibe, ist mir als Designer ziemlich egal, wer da Hand angelegt hat! Das ist nicht ästhetisch, egal in welchem Gesicht!!!