HUDSON MOHAWKE | Butter
Oktober 31, 2009

Hudson Mohawke kann einem leid tun. Wie sein eigener kleiner Bruder, den man hinterrücks aus einer Lan-Session herausgerissen hat, sieht der 20-Jährige aus, als er in einem Berliner Café das letzte Interview des Tages hinter sich bringen muss. Hudmo, der Glasgower Elektronika-Produzent aus dem agilen Wireblock/ Numbers/Lucky Me Label- und Partycluster, ist ein Sitzer. Wahrscheinlich schon sein ganzes Leben verbringt er vor unterschiedlichen Screens: TV, Playstation, Computer – sein Körper ist da am schwersten, wo er Kontakt mit Stuhl und Armlehnen hat, sein Blick lässt sich während des Gesprächs immer wieder vom leeren Laptop-Bildschirm ablenken, auf dem nichts weiter läuft, als der Audio Recorder. Keine Frage, Hudson wäre lieber woanders, im Studio zum Beispiel, aber was soll er machen, wer ein Album produziert, das erste, auf Warp, muss raus in den Zirkus. Von “Zukunft” ist viel die Rede, wenn man über Mohawke liest, von R&B, Major-Produktionen und auch von Dubstep (liebe Kollegen, schon mal Dubstep gehört? Das geht anders.). Verdammt viel Morgen wird dem weichen Jungen da aufgebrummt, dabei holt er sich die jubelnden Synths und prog-rockigen Beats auf “Butter” in den Achtzigern und Siebzigern ab und überholt damit, sehr zum Ärger der gerade eingewöhnten Kritiker, das Rumpelbeat-Future-R&B Vorzeichen, das seit seinem Tweet “Ooops”-Edit und der Polyfolk Dance EP so überinteressant an ihm klebt. Vielleicht kommt “Butter” als Erstling etwas zu früh, vielleicht oder ganz bestimmt ist es mit 18 Titeln zu lang und sehr wahrscheinlich schwirrt es auch nicht kometengleich in künftige Galaxien. Ein überaus feiner Start ist es aber allemal und es wäre schade, den vorsichtigen Twen mit dem schmutzigen Myspace-Vokabular gleich wieder an irgendeinen P.Diddy zu verlieren, auch wenn Hudson sich schon jetzt nach den dicken Ledersesseln amerikanischer Tonstudios sehnt. [Read more]
John Maus im Westgermany Club
Oktober 31, 2009

Mit schwermütiger Barockstimme tritt der 29-jährige amerikanische John Maus, Meister des Nebelpops, heute im West Germany Club auf. Mit den Synthie-Pop-, 80iger-New-Wave Soundcollagen seiner energiegeladenen Auftritte gleicht John Maus die Nichtanwesenheit einer Band einfach aus.
21 Uhr
West Germany
Skalitzer Straße 133
10999 Berlin
www.myspace.com/johnmaus
www.mausspace.com
Autor > cd
Friend of Style | Patrick Mai
Oktober 30, 2009

Patrick Mai trägt dick auf. Und neuerdings auch seinen eignen Kopf unterm Arm. Der Make-up Artist verwandelt Bushido in einen vorzeigbaren Schwiegersohn, die Jungs von Deichkind in phosphoreszierende Federtiere, stylt die Models für Herr von Eden und Schauspieler, zum Beispiel am Set von “Fleisch ist mein Gemüse”. Zum Glück ist er an diesem Wochenende von Hamburg nach Berlin gekommen, um uns mit geairbrushtem Make-up Halloween-tauglich zu entstellen. [Read more]
Das große Pink!
Oktober 30, 2009

The Big Pink stellen heute ihr Debütalbum „A Brief History Of Love“ im Lido vor, verzerrter, psychedelischer Folk-Gitarren-Sound. Für einen Vorgeschmack unbedingt die Singleauskoppelung „Dominos“ anhören, auswendig lernen, mitgröhlen!
21 Uhr
The Big Pink @ Lido, Support: Zulu Pearls
Cuvrystraße 7
10997 Berlin
www.musicfromthebigpink.com
www.myspace.com/musicfromthebigpink
Autor > cd
Golden Beck’s Event
Oktober 30, 2009

Das Brauerei-Gold floss in einem nicht enden wollenden Strom aus den Beck’s Pullen, direkt in die Münder der 800 geladenen Gäste. Die feierten gestern in Berlin den ersten von drei Workspaces, und den Start zur neuen Plattform “Beck’s Gold Urban Experiences”. [Read more]
Mulatu Astatke im Astra
Oktober 29, 2009

Der in Äthiopien geborene Musiker Mulatu Astatke erhielt seine Ausbildung in London, N.Y. und Boston. Bekannt wurde „Der Vater des Ethno-Jazz“ u.a. durch seinen Beitrag zur Filmmusik „Broken Flowers“ von Jim Jarmusch. Heute Abend ertönen seine jazzig-lateinamerikanischen Klänge im Astra Kulturhaus!
Mulatu Astatke & The Heliocentrics,
DJ Support Jazzanova
20 Uhr
Astra Kulturhaus
Revaler Str. 99
10245 Berlin
Autor > cd
Wollwonnen | Napapijri 66° 33″
Oktober 29, 2009

Menschen sind Mimosen. Uns ist kalt, uns ist warm. Wir schwitzen, wir frieren – sind Sklaven unseres homoiothermen Wesens. Deshalb sind wir angewiesen auf Kleidung, die uns die Abhängigkeit von Umwelteinflüssen so angenehm wie möglich macht und uns dennoch nicht aussehen lässt wie gepolsterte Pinguine oder vermummte Michelin-Männchen. [Read more]
Let´s krink it | KR in der Ersten Liebe Bar
Oktober 28, 2009

Heute Abend finden Anhänger der zerstörerischen Ästhetik des New Yorker Street Artist Craig „KR“ Costello endlich ihre visuelle Erleuchtung in der „ersten liebe bar“ in Hamburg. KR machte die „Drips“ in den 90ern zu seinem persönlichem Kultobjekt und krinkt (KR + ink = krink) die zerlaufenden Tropfen seitdem auf alles, was sich ihm in den Weg stellt. [Read more]
WOLFMOTHER | Cosmic Egg
Oktober 28, 2009

Diesem Wahnsinn wollen auch wir uns nicht entziehen und schieben schnell den eigenen Eindruck nach: Bescheidenheit war gestern – das zweite Album „Cosmic Egg“ der australischen Rockband Wolfmother strotzt vor selbstbewusstem, pompösem und orchestralem Gitarrenrock, wie wir ihn seit den 1970er Jahren nicht mehr von faltenfreien Jungs gehört haben. [Read more]
Shock the World Tour 2009
Oktober 28, 2009

Mit der “Shock the World Tour 2009″, die durch insgesamt 12 Metropolen reiste, zelebriert G-SHOCK nun das Finale in unserer Hauptstadt. Der Armbanduhrenhersteller präsentiert sich mit einem aussergewöhnlichen, SHOCK-resistenten Uhrendesign am Puls der Zeit und lädt am 04.11.2009 in den Admiralspalast zur grossen Party. [Read more]



