Tony Oursler im Kunsthaus Bregenz

Januar 11, 2010 · Print This Article

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Kleine Puppen, auf deren weiß bandagierte Köpfe Videofilme von Gesichtern projiziert werden. Wie verwundete Kinder liegen sie in den großen Museen der Welt auf dem Boden, wimmern aus Koffern, wiederholen unheimlich, unverständliche Monologe. Mit diesen humanoiden Videoskulpturen ist Tony Oursler in den 1990er Jahren bekannt geworden.

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Vorher hat der 1957 in New York City geborene Künstler mit seinem Kollegen Mike Kelley eine Band gehabt, für Sonic Youth Musikclips produziert und Soundinstallationen gebaut. Inzwischen hat er die Videokunst um einige Dimensionen erweitert und setzt auf Kunst als allumfassende, den Zuschauer involvierende Kommunikation. Im Kunsthaus Bregenz geht dieses Konzept auf. Auf spielerische Weise durchdringt Oursler mit seinen Projektionsinstallationen die vier Etagen von Peter Zumthors Museumskubus am Bodensee und eröffnet seiner Ausstellung eine weitere Dimension. Absolut sehenswert

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Wir haben Tony Oursler im Spätsommer in seinem New Yorker Studio getroffen – das Interview in der aktuellen Style and the Family Tunes #124.

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Tony Oursler, „Lock 2,4,6“, Kunsthaus Bregenz, noch bis zum 17. Januar 2010
www.kunsthaus-bregenz.at

Bildcredit > mw
Text > mw

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