Frankfurt gaensheimert in Venedig

February 3, 2010 · Print This Article

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Frankfurt und Venedig haben eigentlich keine Gemeinsamkeiten. Der Main ist nicht der Canal Grande, Hochhäuser haben in Venedig höchstens fünf Stockwerke, und eine Biennale hat sich die deutsche Finanzhauptstadt selbst in den geldseligen 1980er Jahren nicht geleistet. Und doch hat Frankfurt einen guten Draht zu Venedig, jedenfalls wenn es um das Kuratell für den Deutschen Pavillon auf der Kunst-Biennale geht.

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Susanne Gaensheimer, Foto > Frank Bauer, München

1995 wurde der damalige Direktor des Frankfurter Museums für Moderne Kunst, Jean-Christophe Ammann, zum Kurator des deutschen Beitrags bestellt. 2001 gewann Gregor Schneider den Goldenen Löwen mit seinem Haus Ur. Kurator Udo Kittelmann (der jetzige Direktor der Nationalgalerie Berlin wurde) übernahm kurz darauf Ammanns Amt am MMK. Die letzten beiden Male durfte Nicolaus Schafhausen, der von 1999-2005 den Frankfurter Kunstverein leitete, bestimmen, wer im Deutschen Pavillon ausstellte. Die lose Folge, Frankfurter Präsenz im schwierigen Nazibau in den Giardini zu zeigen, übernimmt jetzt Susanne Gaensheimer, die vor einem Jahr wiederum Kittelmanns Nachfolgerin am MMK wurde. Aufsehen machte sie dort vor allem mit ihrer Ausstellung mit Jack Goldstein.

www.mmk-frankfurt.de
www.labiennale.org

Erstes Bild > Deutscher Pavillon Biennale Venedig © Natasa Radovic

Text > mw

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