Robuste Symbiose | Freitag
Juli 21, 2010 · Print This Article

Freitag – eine Idee, die in den Neunzigern als Kult begann und sich bis heute trotzig gegen alle Trittbrettfahrer zu behaupten weiß. Und unerwartet und auf fast übersinnliche Weise schaffte es das Label trotz fest verankerter Wurzeln, sich wie Phoenix aus der Asche der urban-sportlichen Massenware wiederzubeleben. Mit der zur aktuellen Herbst/Winter Saison gelaunchten High-Class-Kollektion „Freitag Reference“ erweitert der Konzern das treue Kundenklientel und schickt eine ungewöhnliche Kreuzung zwischen Neo und Retro ins Rennen. Das Sortiment, bestehend aus acht Herren- und sechs Damen-Taschen, ist eine schlüssig greifender Transfer grundlegender Elemente, inspiriert vom Boten des 19. Jahrhunderts zu den Journalisten, Bloggern und Anhängern des durchdachten Designs unserer Zeit.

Große Shopper, Arzttaschen und Seesäcke, sowie geräumige Schulter- und Handtaschen bieten viel Stauraum für Laptop, Bücher, Notizblöcke und Co. Kleine Behältnisse wie „Toilet Bag“, Beautybeutel oder Portemonnaies verstauen den Rest. Alle großen Taschen sind mit Henkel und verstellbarem Schulterriemen ausgestattet und Details wie Metallschließen, Riemen und das genietete Label setzen zusätzlich Akzente.

Benutzt wird hier ausschließlich unifarbene Plane in dünnerer Stärke und subtiler Abnutzung, so wirkt alles weniger sportlich und die Referenzen ans klassische Design erschließen sich sofort. Zurückhaltend auch die Farbpalette: Kit-Grau, Babyblau und Azur/Navy.Trotz rückläufigem Hype ist der Kurier-Messenger heute nicht mehr vom Markt zu drängen, dennoch freuen wir uns über frischen Wind und eine Entscheidung beim allmorgendlichen Outfit-Check weniger: Klassisch oder sportlich? Beides!

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