Zwischen Frieze und Art Basel Miami Beach ist wenig Luft. Der Artissima gelingt es dennoch, diesen knappen Raum mit einer der vielversprechendsten Messen für zeitgenössische Kunst zu füllen. Vom 5. bis zum 7. November öffnet sich das Messegelände am alten Fabrikstandort von Fiat in Turin dem Publikum mit der inzwischen 17. Ausgabe der Artissima. 99 Galerien nehmen in diesem Jahr teil, darunter auch einige aus Berlin wie Isabella Bortolozzi, Duve, Konrad Fischer, Lüttgenmeijer, Peres Projects und Zak | Branicka. Interessant dürften aber auch die Präsentationen der Neuzugänge sein wie etwa September aus Berlin, The Third Line aus Dubai oder Khastoo aus Los Angeles.

Stefan Brüggemann,
“Make me #1“, 2010,
Courtesy of the Artist and Parra&Romero, Madrid
Wie üblich wird die Messe durch monografische Positionen ergänzt, die in diesem Jahr unter den Claims „Back to the Future“ und „Present Future“ firmieren: Die Galerie 401contemporary aus London und Berlin zeigt Adolf Luther, Rodeo aus Istanbul zeigt Iman Issa oder Laurel Gitlen aus New York Will Rogan.

Gino de Dominicis,
“Untitled“, Anni ’80,
Courtesy Enrico Astuni, Bologna
Wer also am kommenden Wochenende Lust auf Kunst hat, muss nach Turin. Wer nicht: Die Zeit für weiße Trüffel aus dem Piemont hat ebenfalls begonnen…

Tomas Saraceno,
“Biosphere 02“, 2009,
view of the installation at Statens Museum for Kunst, Copenhagen
courtesy pinksummer, Genoa

Anni Leppälä,
“Rescue devices“, 2010,
Courtesy TAIK, Helsinki
Artissima,
via Bertola 34,
I10122 Turin, Italien, 5. – 7. November 2010
www.artissima.it
Erstes Bild > Michael Elmgreen & Ingar Dragset, „Mercury (Socks)“, 2009,
Courtesy Nicolai Wallner, Copenhagen
Text > mw
[...] is what Berlin’s Stylemag.net says. It is interesting to see how the art fairs do compete for collectors, visitor and presence at the [...]