Der freundliche, blonde Mann sieht weder aus wie ein Hippie noch wie ein Roboter und doch, Robert aka Robot Koch weiß die Gegensätze zu vereinen, ob in seiner persönlichen Philosophie oder der ehrfurchtsgebietenden Diskografie, auf die der Berliner Produzent inzwischen zurückblicken kann.
Was machst du?
Ich bin Musikproduzent. Unter anderem produziere ich meine Band Jahcoozi, aber ich mache auch mein Solo-Ding als Robot Koch. Andere Sachen die ich gerade produziert habe sind zum Beispiel Marteria (auf four music), John Robinson (of MF DOOM fame), Graciela Maria (extrem talentierte Sängerin aus Mexiko) und ein paar Remixe für Leute wie Rustie, Glitch Mob, Stagga etc., außerdem mach ich ab und zu Musik für Filme und Games.
Woher kommst du?
Irgendwo aus dem Universum.
Wohin gehst du?
Dahin zurück, woher ich gekommen bin.
Wo bist du am liebsten?
Im Wald.
Woran glaubst du?
Ich weiß, es klingt hippie, aber ich glaube an Inspiration und Energie. Und Science Fiction.
Woran glaubst du nicht (mehr)?
An den Teufel. Mit 16 war ich noch Death-Metal-Drummer.
Was liebst du (an deiner Arbeit)?
Dass es mich inspiriert und ich diese Inspiration weitergebe wenn ich Musik mache, die Leute bewegt. Klingt schon wieder Hippie. Und dann noch die Liebe zu den Bäumen… egal, mein Album heißt nicht umsonst „Songs for Trees and Cyborgs“.
Was hasst du (an deiner Arbeit)?
Dass es manchmal zu viel wird.
Was liest/hörst du gerade?
„Die Windesbraut“ von Leonora Carrington. Ein Buch der surrealistischen Malerin, die ich sehr schätze. In dem buch geht es zum Beispiel um eine Hyäne, die ihr Gesicht isst, statt den Kuchen.
www.empfehlung.de(ine)?
www.robotsdontsleep.com
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