
Als Anfang des Jahres „Visions“ erschien, die dritte Veröffentlichung der Kanadierin Claire Boucher, wurde Grimes gefeiert als Ausnahmekünstlerin, die nach ihren Underground-Anfängen im Pop angekommen war. Mit hoch zirpender Stimme und hektischen Beats sind die Stücke auf dem Album beinahe charttauglich, was die exzentrische Künstlerin selbst wohl am meisten überrascht, war das Album doch nach eigenen Aussagen von Schlaflosigkeit und Panik inspiriert.
Das Video zur aktuellen Single „Nightmusic“ zeigt die Eigentümlichkeit der Grimesschen Ästhetik, die hier allenfalls ein wenig an Fever Ray erinnert, sehr schön. Einerseits herrscht Hochglanz-Athmosphäre, andererseits scheinen die Natur und die schönen, nackten Körper bereits vom Verfall bedroht, wie in einer Mischung aus High Fashion-Clip und Lars von Triers „Antichrist“.
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