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	<title>Style and the Family Tunes</title>
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		<title>Lemoncrazy oder Blossomflush?</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 10:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Style and the Family Tunes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Marlenes Tau von den Wiesen? Kein ganz unkomplizierter Name, zumindest keiner, der uns schon so glatt über die Lippen geht wie Bionade oder Zisch. Da halten wir uns lieber an die Sortenbezeichnungen dieses wunderbaren neuen Sommergetränks: Wir haben die Wahl zwischen Lemoncrazy oder Blossomflush &#8211; Geschmacksrichtungen, die sich fast wie Statements zu unserer jeweiligen Tagesform [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-40211" title="lemon_blossom_tau_zweier" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/lemon_blossom_tau_zweier.jpg" alt="" width="550" height="801" /></p>
<p><strong>Marlenes Tau von den Wiesen</strong>? Kein ganz unkomplizierter Name, zumindest keiner, der uns schon so glatt über die Lippen geht wie Bionade oder Zisch. Da halten wir uns lieber an die Sortenbezeichnungen dieses wunderbaren neuen Sommergetränks: Wir haben die Wahl zwischen <strong>Lemoncrazy</strong> oder <strong>Blossomflush &#8211; </strong>Geschmacksrichtungen, die sich fast wie Statements zu unserer jeweiligen Tagesform ausnehmen. Der Kräuteraufguss kommt ganz ohne Grün- oder Schwarzteebasis aus und erhält seine angenehme und nicht übertriebene Süße aus dem Zusatz von Agavendicksaft und Fruchtsäften. Das war es dann auch schon mit den Zusatzstoffen, die Blüten und Kräuter die mit heißem Wasser aufgegossen werden, stammen aus ökologischem Anbau und Wildsammlung, die Haltbarmachung des Sudes erfolgt über Erhitzen und das umgehende Abfüllen in die Flaschen. Wer aber ist nun eigentlich Marlene? Die Firmengründerin? Ein junges Mädchen das frühmorgens taubenetzte Blüten von den Stengeln zupft? Weder noch: Gemeint ist tatsächlich Marlene Dietrich, die als gute Köchin bekannt war und eine Zeit versinnbildlicht, als man seine Erfrischungsgetränke noch selbst hergestellt hat, statt beim nächsten Späti ins Kühlregal zu greifen. Wir sind so oder so hellauf begeistert und finden heute ist ein Lemoncrazy-Tag.</p>
<p><a href="http://www.tauvondenwiesen.de/" target="_blank">tauvondenwiesen.de</a></p>
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		<title>Iphoria &#124; Schöner schonen</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 14:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Style and the Family Tunes</dc:creator>
				<category><![CDATA[fashion]]></category>

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		<description><![CDATA[Was guckt denn da so niedlich aus dem Täschchen? Das, liebe Smartphone-Freunde, ist nur eines der vielen reizenden Möglichkeiten unsere Mobiltelefone, Pads oder Visitenkarten ansprechend zu verhüllen, ob im Color-Block-Prinzip, als süße Eulchen, überdimensionierte Nagellackflasche oder hübsch verwischt und marmoriert. Die Designerin Milena Jäckel wandert mit ihren Iphoria Produkten gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-40192" title="iphoria_bag_owl" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/iphoria_bag_owl1.jpg" alt="" width="550" height="593" /></p>
<p>Was guckt denn da so niedlich aus dem Täschchen? Das, liebe Smartphone-Freunde, ist nur eines der vielen reizenden Möglichkeiten unsere Mobiltelefone, Pads oder Visitenkarten ansprechend zu verhüllen, ob im Color-Block-Prinzip, als süße Eulchen, überdimensionierte Nagellackflasche oder hübsch verwischt und marmoriert. Die Designerin <strong>Milena Jäckel</strong> wandert mit ihren <strong>Iphoria</strong> Produkten gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen Funktionalität und Must-Have-Accessoire, immer passend zu den jeweiligen Looks der Saison.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40200" title="iphoria_vierer" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/iphoria_vierer1.jpg" alt="" width="550" height="205" /></p>
<p>Die Céline-Frau wird sich besonders über die großflächigen Klarfarben freuen, das Seapunk-Girl schnappt sich die Einhörner und Katzen-Cases und die vielen kleinen Beyonces unter uns greifen natürlich zum vollverblingten Diamantenüberzieher. Wir tendieren dazu, mindestens vier verschiedene Designs zur Hand zu haben, schließlich weiss man nie, als was genau man morgens wieder aus dem Kleiderschrank fällt. Abgesehen von den vielen unterschiedlichen Hüllen für unsere mobilen Gerätschaften bietet Iphoria auch eine Auswahl an Täschchen, Clutches oder Beuteln an &#8211; rund um die Uhr gut verpackt!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40199" title="iphoria_girl_bling" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/iphoria_girl_bling.jpg" alt="" width="550" height="414" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40188" title="iphoria_girl" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/iphoria_girl.jpg" alt="" width="550" height="659" /></p>
<p><a href="http://www.iphoria.com" target="_blank">iphoria.com</a></p>
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		<title>Anish Kapoor in Berlin</title>
		<link>http://www.stylemag-online.net/2013/05/17/anish-kapoor-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 08:19:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Style and the Family Tunes</dc:creator>
				<category><![CDATA[culture]]></category>
		<category><![CDATA[Anish Kapoor]]></category>
		<category><![CDATA[British Sculpture]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Gropius Bau]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ewigen Wechselspiel zwischen Skulptur und Malerei bewegen sich die Arbeiten von Anish Kapoor: Zuweilen in der Materialwahl und Formgebung noch nahe an den gängigen Vorstellungen von Bildhauerei, dann wieder in spiegelnden Objekten an Jeff Koons erinnernd oder sich zu weiteren Installationen entwickelnd, erinnern andere Objekte des Künstlers an gemalte Abstraktionen, die aus ihrem Leinwand-Kontext [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im ewigen Wechselspiel zwischen Skulptur und Malerei bewegen sich die Arbeiten von <strong>Anish Kapoor</strong>: Zuweilen in der Materialwahl und Formgebung noch nahe an den gängigen Vorstellungen von Bildhauerei, dann wieder in spiegelnden Objekten an Jeff Koons erinnernd oder sich zu weiteren Installationen entwickelnd, erinnern andere Objekte des Künstlers an gemalte Abstraktionen, die aus ihrem Leinwand-Kontext extrahiert und autonom im Raum platziert wurden. Aus Pigment, Wachs oder High-Tech-Materialien scheint die Farbe in großformatigen Installationen eine neue, dreidimensionale Form gefunden zu haben, um wie aus der Tube gedrückt zu erscheinen oder andere abstrakte Formen anzunehmen. Mit seinen grenzen-, medien- und genreübergreifenden Werken ist Anish Kapoor zu einem der weltweit bedeutendsten zeitgenössischen Künstler avanciert. In Berlin eröffnet jetzt eine erste umfangreiche Ausstellung zu und über den britischen Künstler: Vom 18. Mai an werden im Martin-Gropius-Bau etwa 70 Kunstwerke zu sehen sein, die einen Überblick über Kapoors abstrakt-poetisches Werk geben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40170" title="mgb13_p_anish_kapoor_16_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/mgb13_p_anish_kapoor_16_web.jpg" alt="" width="550" height="590" /></p>
<p>Wie plastisch gewordene Abstraktionen entwickelt sich das Werk des 1991er Turner-Preisträgers vom gesamten Erdgeschoss bis in den Lichthof, um anhand der Arbeiten, von denen zahlreiche eigens für die Schau hergestellt wurden, die vergangenen 31 Jahre künstlerischen Schaffens Revue passieren zu lassen. In Hinsicht auf die Materialien wird dabei ebenso experimentiert &#8211; mit Pigment, Stein, Stahl, Wachs, PVC und High-Tech-Material &#8211; wie in den Größen und Ausformungen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40174" title="mgb13_p_anish_kapoor_01a_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/mgb13_p_anish_kapoor_01a_web.jpg" alt="" width="550" height="462" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40175" title="Anish KapoorInstallation view: Gladstone Gallery, 2012" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/mgb13_p_anish_kapoor_06_web.jpg" alt="" width="550" height="393" /></p>
<p>Begann der 1954 in Mumbai geborene Künstler, der heute zu den berühmtesten Vertretern der British Sculpture gehört, noch mit dem vergleichsweise einfachen Einsatz von Pigmenten, haben sich seine Plastiken seit seiner ersten internationalen Ausstellung in den frühen achtziger Jahren verändert: Größer ist das Format, vielfältiger die Materialauswahl. Zurück zu den Pigmenten geht die Ausstellung dennoch mit Arbeiten wie „White Sand, Red Millet, Many Flowers“ von 1982 &#8211; Objekte, die an Schmuckelemente indischer Tempel oder buddhistischer Stupas erinnern, wurden dafür mit deckendem Pigmentpulver in Rot, Gelb und Schwarz überzogen, um so einerseits in den Umrissen sein Geburtsland Indien zu assoziieren, andererseits aber auch durch den Einsatz der staubigen Farbpartikel an das indische Holi Fest zu erinnern.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40173" title="Pinchuk Art Center Sexuality and Trancendence,Anish Kapoor, 4th floor" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/mgb13_p_anish_kapoor_07_web.jpg" alt="" width="550" height="681" /></p>
<p>In den darauf folgenden Jahren sollten noch viel neue Materialen hinzukommen, darunter Stein, den er für &#8220;Wound&#8221; etwa mit tiefrotem Pigment befüllte und an den Wänden weiterarbeiten ließ, und Wachs. Letzteres ist in der Ausstellung durch die Werke &#8220;Stack“ (2007) und „Shooting into the Corner&#8221; (2008/09) vertreten, bei denen die Formbarkeit seiner Strukturen im Vordergrund steht. Einerseits für die Möglichkeit der spontanen Kreation stehend, wird „Shooting into the Corner&#8221; aber zugleich zu einer der auffälligsten Arbeiten der Schau, denn eine Kanone ist hier mit großen roten Wachskugeln gefüllt und wird in regelmäßigen Abständen auf eine Ecke des Raumes abgefeuert. Nie ist das Kunstwerk damit beendet; im ewigen Wandel steht die Kunst, um ihr Format anhaltend zu vergrößern.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40171" title="mgb13_p_anish_kapoor_09_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/mgb13_p_anish_kapoor_09_web.jpg" alt="" width="550" height="431" /></p>
<p>Aber auch Schwarze Löcher tun sich in der Werkschau im Martin-Gropius-Bau auf: In scheinbar unendliche Tiefe wird der Besucher hier geführt. Geht von den einen Objekten ein unmittelbarer Sog aus, wechseln andere in die scheinbare Ungreifbarkeit ihrer Oberflächen. Spiegelgebilde geben weniger von sich preis, als dass sie ihre Umgebung im verzerrten Widerschein wiedergeben und den Betrachter im wahrsten Sinne des Wortes auf sich selbst zurückwerfen. Perspektivisch komplexer werden dabei Beispiele wir &#8220;Vertigo&#8221; (2008), wo mehrere Perspektiven zugleich in einer Spiegelung erscheinen und Nähe und Weite nebeneinander eingeblendet werden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40172" title="mgb13_p_anish_kapoor_04_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/mgb13_p_anish_kapoor_04_web.jpg" alt="" width="550" height="413" /></p>
<p>Allein die Vielzahl der Materialien und Herangehensweisen macht deutlich, wie breitgefächert das Oeuvre des Künstler ist. Und doch: Sie alle sind vereint durch die Erforschung der Skulptur mit ihren Grenzen und Möglichkeiten und ihren Bezügen zu und den Schnittmengen mit der Malerei. Während die Majorität von Kapoors gezeigten Werken früher entstandene Arbeiten sind, wird ein neues Kunstwerk im Lichthof des Ausstellungshauses zum Inbegriff jenes immerwährenden Pendelns zwischen den Medien: Form und Materialität bleiben bis zur Eröffnung unbekann, doch so viel wird verraten: &#8220;Sie wird in der Tradition von El Lissitzky, dem großen russischen Konstruktivisten, stehen, der gemeinsam mit Malewitsch unter anderem an der berühmten Aufführung der Oper &#8216;Der Sieg über die Sonne&#8217; arbeitete. El Lissitzky erfand mit &#8216;Proun&#8217; eine neue Welt, die er selbst als &#8216;Umsteigestation von Malerei zu Architektur&#8217; bezeichnete.&#8221;</p>
<p>Anish Kapoor, 18. Mai bis 24. November 2013, Martin-Gropius-Bau, Berlin.</p>
<p>Text: Teresa Köster</p>
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		<title>Die neuen Platten &#124; Von RP Boo bis Daft Punk</title>
		<link>http://www.stylemag-online.net/2013/05/16/die-neuen-platten-von-rp-boo-bis-daft-punk/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 15:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Style and the Family Tunes</dc:creator>
				<category><![CDATA[music]]></category>
		<category><![CDATA[reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[RP Boo &#8211; Legacy Footwork ist der Free Jazz elektronischer Tanzmusik. Nicht dass wir Europäer uns sonderlich gut bewegen könnten zu 160 bpm schnellen, synkopischen Beats, nein, das überlassen wir lieber den Chicagoer Ghetto Kids und ihren akrobatischen Tanzzirkeln. Es ist unser Hirn, das schnurrend anspringt wenn RP Boo sein Vermächtnis auf uns niederklöppeln lässt, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>RP Boo &#8211; Legacy</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40128" title="rp_boo_legacy_short_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/rp_boo_legacy_short_web.jpg" alt="" width="550" height="270" /></p>
<p>Footwork ist der Free Jazz elektronischer Tanzmusik. Nicht dass wir Europäer uns sonderlich gut bewegen könnten zu 160 bpm schnellen, synkopischen Beats, nein, das überlassen wir lieber den Chicagoer Ghetto Kids und ihren akrobatischen Tanzzirkeln. Es ist unser Hirn, das schnurrend anspringt wenn <strong>RP Boo</strong> sein Vermächtnis auf uns niederklöppeln lässt, uns mit Stimm-Samples spickt und asymmetrisch Ebenen verknüpft. RP Boo hat Footwork in der zweiten Hälfte der 90er mit auf den Weg gebracht und hält bis heute seine Ausnahmestellung mit Tracks die grob sind und nüchtern, ein seltsam dräuender, polyrhythmischer Housefortsatz, immer aufgebaut auf einem stakkatohaften Subbass-Herzschlag, dem eine sprungbereite Unruhe anhaftet. Kurz: RP Boo ist der Don, der Beste seines Fachs und in ein paar Jahrzehnten wird <strong>Legacy</strong> seinen Platz finden gleich neben Sun Ra oder Bitches Brew. Bitte unbedingt auch RPs fantastischen Mix für das DIS Magazine anhören und sein <strong><a href="http://www.factmag.com/2013/04/29/life-at-160bpm-footwork-figurehead-rp-boo-on-dance-mania-biters-and-sampling-phil-collins/" target="_blank">Interview</a> </strong>im Fact Mag lesen.</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F91246241&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p><em>RP Boo, Legacy, Planet Mu</em><br />
<a href="http://www.planet.mu/" target="_blank">www.planet.mu</a></p>
<p><strong>Laurel Halo &#8211; Behind The Green Door EP</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40129" title="HDB071_labelB_rev3" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/laurel_halo_short_web.jpg" alt="" width="550" height="270" /></p>
<p>Oh ja, wir haben es gewußt: <strong>Laurel Halo</strong> kann einfach wahnsinnig viele Sachen wahnsinnig gut. Singen zum Beispiel, hauntologisch Abspacen oder &#8211; böse Beats machen. Ihre neue EP auf <strong>Hyperdub</strong> ist eine beinahe klassische Techno-Platte. Geradeaus-Loops, knarzendes Metall, klopfende Bassdrums, die unumgänglichen Detroit-Zitate. Alles verschnürt in einem fein nuancierten Paket, das Halo einmal auf große Fahrt durch ihren Blutkreislauf geschickt hat, Techno mit Halo-DNS, immer ein wenig off, immer mit einer zusätzlichen Idee in der Hinterhand, die mal zum Tragen kommt, mal nur als Option mitschwingt und die Frage aufwirft, ob Techno zurück ist und wenn ja dann von wo?</p>
<p><em>Laurel Halo &#8211; Behind The Green Door EP, Hyperdub</em><br />
<a href="http://soundcloud.com/laurelhalo/tracks" target="_blank">soundcloud.com/laurelhalo</a></p>
<p><strong>Paula Temple &#8211; Colonized</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40130" title="paula_temple_short_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/paula_temple_short_web.jpg" alt="" width="550" height="270" /></p>
<p>Und nochmal harter Techno aus weiblicher Hand: <strong>Paula Temple</strong> darf sich ab jetzt das Gender-Verdienstkreuz in Gold an die Brust heften, ist sie doch tatsächlich die erste Frau, die es in der fast 30-jährigen Labelgeschichte auf das Traditions-Imprint <strong>R&amp;S</strong> geschafft hat. Autsch. Wenn es je eine Platte verdient hat mit &#8220;kompromisslos&#8221; beschrieben zu werden dann diese, Paula Temple rotzt uns ihre dickbäuchigen Beats und aggressiven Hi-Hats vor die Füße, dass es eine wahre Lust ist und wir gut und gerne dem nächsten Passanten unsere Faust in die dumme Fress…ok, ok, Frieden, kurz vor der Explosion ist Temple dann doch mit einer beschwichtigenden, wenn auch löchrigen Fläche zur Stelle, perfektes Anger Management für den Kellerdancefloor.</p>
<p><iframe width="100%" height="450" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F4483137&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p><em>Paula Temple &#8211; Colonized, R&amp;S Records</em><br />
<a href="http://paulatemple.com/" target="_blank">paulatemple.com</a></p>
<p><strong>Daft Punk &#8211; Random Access Memories</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40131" title="daft_punk_short_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/daft_punk_short_web.jpg" alt="" width="550" height="270" /></p>
<p>Die Sehnsucht mittelalter weißer Männer oder alter Wein in neuen Schläuchen: <strong>Daft Punk</strong> sind Daft Punk sind Daft Punk, egal ob sie ihr Faible für Disco und sonstwie Kosmisches vor dem Techno/House Hintergrund der späten 90er und frühen 2000er ausagieren oder sich vollends dem ihnen attestierten Retro-Futurismus hingeben und ihre inzwischen gut gefüllten Brieftaschen für den Erwerb von Studiozeit mit legendären Musikern in legendären Aufnahmestätten nutzen. <strong>Random Access Memories</strong> ist ein Liebhaber-Album für die breite Masse, aufgebrezelte Musikgeschichte mit High-Tech-Marketing, der endlich erreichte Prince-Mucker-Moment, die Selbstadelung überreifer Clubhelden. Aber natürlich &#8220;wirklich sensationell gut produziert&#8221;, nicht wahr, ihr Auskenner?</p>
<p>Und hier noch unser Lieblings-&#8221;Remix&#8221; von Daft Punk&#8230;</p>
<p><a href="http://www.stylemag-online.net/2013/05/16/die-neuen-platten-von-rp-boo-bis-daft-punk/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><em>Daft Punk &#8211; Random Access Memories, Columbia Records</em><br />
<a href="http://www.daftalive.com/" target="_blank">daftalive</a>.com</p>
<p><strong>Savages &#8211; Silence Yourself</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40134" title="SAVAGES 2013" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/Savages_short_web.jpg" alt="" width="550" height="270" /></p>
<p>Apropos Retro: Warum dann nicht gleich das tolle neue Album von Siouxsie and the Banshees hören? Reingelegt, das ist nicht Siouxsie, das sind die <strong>Savages</strong>, vier Musikerinnen aus London die sich offensichtlich selbst mit allen möglichen Varianten von Post-Punk sozialisiert haben und mit <strong>Silence Yourself</strong> eine wirklich irritierende Frische ausstrahlen. Keines der Gitarrenriffs ist ungespielt, keine Note ungesungen, noch nicht mal jung und schrammelig klingt es hier und trotzdem &#8211; kein Staub, keine Spinnweben, zumindest keine, die man sich nicht mit Verve und erhobener Faust aus dem Gesicht wischt. Und jetzt live bitte, vor einem stürmischen Abendhimmel auf irgend einem Festival.</p>
<p><a href="http://www.stylemag-online.net/2013/05/16/die-neuen-platten-von-rp-boo-bis-daft-punk/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Savages Deutschland Dates:<br />
16.05. Köln, Gebäude 9<br />
17.05 Berlin, Lido<br />
19.05. Frankfurt, Zoom</p>
<p><em>Savages &#8211; Silence Yourself, Matador Records</em><br />
<a href="http://savagesband.com/" target="_blank">savagesband.com</a></p>
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		<title>Sheriff&amp;Cherry &#124; Bunt auf die Nase</title>
		<link>http://www.stylemag-online.net/2013/05/07/sheriffcherry-bunt-auf-die-nase/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 17:59:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Style and the Family Tunes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sonnenbrillenwetter muss nicht unbedingt immer metereologisch motiviert sein &#8211; manchmal reicht schon eine kleine soziophobische Anwandlung oder eine wild durchtanzte Nacht, um die verletzliche Nacktheit des Gesichts mit ein paar dunklen Scheiben vor der Außenwelt schützen zu wollen. Bei der Wahl der richtigen Shades schwanken wir zumeist zwischen Street-Credibility (1990er Gestell von Humana mit kreisrunden, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sonnenbrillenwetter muss nicht unbedingt immer metereologisch motiviert sein &#8211; manchmal reicht schon eine kleine soziophobische Anwandlung oder eine wild durchtanzte Nacht, um die verletzliche Nacktheit des Gesichts mit ein paar dunklen Scheiben vor der Außenwelt schützen zu wollen. Bei der Wahl der richtigen Shades schwanken wir zumeist zwischen Street-Credibility (1990er Gestell von Humana mit kreisrunden, schwarzen Gläsern?) und  großer Designer-Geste (Céline, Mykita, Jil Sander, Erdem etc pp), oder halten uns auf ewig weiter an unserer schwarzen Wayfarer oder Moscot fest. <strong>Sheriff&amp;Cherry</strong> machen uns die Wahl in diesem Sommer etwas leichter &#8211; die candyfarbenen Modelle sehen aus, als könnte man mit ihnen schillernde Seifenblasen pusten, auch mal einen Sturz vom Skateboard verkraften oder sie ganz in den Mund nehmen und lecker rundlutschen während sie gleichzeitig jedem Fashion-Blogger die Kameralinse befeuchten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40100" title="sheriff_bunt" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/sheriff_bunt.jpg" alt="" width="550" height="705" /></p>
<p>Der Sheriff&amp;Cherry Designer <strong>Mauro Massarotto</strong> legt großen Wert auf traditionelle Fertigung und beste Materialien, alles andere aber wird weniger mit heiligem Ernst als mit kindlicher Freude am bunten Objekt betrieben, ein Umstand der sich bestens in dem gerade publizierten Projekt mit dem ukrainischen Fotografen-Duo <a href="http://sheriffandcherry.com/news/synchrodogs-special-project" target="_blank"><strong>Synchrodogs</strong></a> niederschlägt, die hübsche Model-Näschen gegen Krakenfingerlinge, Haarmonster oder Sprühschaumparties eintauschen und ihre generelle Großartigkeit über die Brillen-gewordenen Gummibärchen auskippen. Eine Ausstellung in Zagreb soll folgen, in der Zwischenzeit tragen wir unsere Sheriff&amp;Cherrys auch nachts und unter der Dusche.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40104" title="sheriff_zweier" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/sheriff_zweier.jpg" alt="" width="550" height="309" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40116" title="sheriff_haar" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/sheriff_haar.jpg" alt="" width="550" height="696" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40106" title="sheriff_foam" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/sheriff_foam.jpg" alt="" width="550" height="601" /></p>
<p><a href="http://sheriffandcherry.com/" target="_blank">sheriffandcherry.com</a><br />
<a href="http://www.synchrodogs.com/" target="_blank">synchrodogs.com</a></p>
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		<title>Joane Skyler &#124; orz</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 17:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Style and the Family Tunes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Joane Skyler hat gerade einmal 142 Fans auf Facebook und kommt laut Soundcloud-Profil aus England aber wer weiss das schon so genau. Selbst für ihr Geschlecht kann ich mich nicht verbürgen, es ist aber zu hoffen, dass das junge Existenzialisten-Mädchen auf dem Foto tatsächlich die Künstlerin selbst darstellt. Immerhin war es ihr offensichtlich weiblicher Name, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-40075" title="joane-skyler_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/joane-skyler_web.jpg" alt="" width="550" height="367" /></p>
<p><strong>Joane Skyler</strong> hat gerade einmal 142 Fans auf Facebook und kommt laut Soundcloud-Profil aus England aber wer weiss das schon so genau. Selbst für ihr Geschlecht kann ich mich nicht verbürgen, es ist aber zu hoffen, dass das junge Existenzialisten-Mädchen auf dem Foto tatsächlich die Künstlerin selbst darstellt. Immerhin war es ihr offensichtlich weiblicher Name, der mich dazu gebracht hat, ihre letzte, ursprünglich im März veröffentlichte Kassette namens <strong>orz</strong> anzuhören, die gerade auch digital erschienen ist. Seit dem die schon viel zu lang andauernde und noch immer notwendige Diskussion um die Ausgrenzung von Frauen im elektronischen Musiksegment wieder höhere Wellen schlägt (<a href="http://www.nofearofpop.net/blog/ctm-and-diversity-an-unprovoked-rejoinder" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.factmag.com/2013/04/30/sexism-in-the-music-industry-aint-nothing-new-why-arent-female-artists-getting-their-due/" target="_blank">hier</a> z.B.) führe ich heimlich eine Liste, schreibe sie alle untereinander, Produzentinnen, weibliche DJs, Performerinnen, alle die, die ihre zarten Mädchenhände an Tastaturen, Reglern und Knöpfen schmutzig machen, um sie irgendwann triumphierend hervorzuholen, wenn es gilt, das &#8220;es gibt einfach nicht genug Künstlerinnen&#8221;-Argument ad absurdum zu führen. Nun also Joane Skyler, eine echte Entdeckung. Joane schwebt und frickelt, schichtet, wummert und zappelt, ständig will man Vergleiche anstellen, Referenzen ziehen und scheitert doch am nächsten Break, am unbequemen Un-Ton, wird ausgehebelt von einer kalkulierten Versponnenheit, die &#8211; obwohl naheliegend für eine Release auf dem Kassetten-Label <strong><a href="http://reckno.bandcamp.com/" target="_blank">Reckno</a></strong> &#8211;  weniger mit dem überstrapazierten Hauntology-Begriff zu tun hat als vielmehr einen fast klassischen, der näheren Zukunft entsprungenen Library-Sound ins nächste schwarze Loch schickt. Als würden wir in ein paar Jahrzehnten zurückblicken auf die 1990er und 2000er, so wie wir es jetzt mit den ersten Computer-Kompositionen der 50er und 60er Jahre tun. Ein seltsames Retro-Gefühl, ein ungestimmtes Cembalo, prähistorisches Plinkerplankton, ein Teller Aphex Twin, der ganz plötzlich an klappernden Synth-Stabs zerschellt und im Basslauf ersäuft. Und nun los ihr Festival-Booker, da ist es das Fräulein-Wunder, get her.</p>
<p><a href="http://www.stylemag-online.net/2013/05/02/joane-skyler-orz/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/JoaneSkyler" target="_blank">Facebook</a><br />
<a href="http://soundcloud.com/joane-skyler" target="_blank">Soundcloud</a><br />
<a href="http://joane-skyler.tumblr.com/" target="_blank">Tumblr</a></p>
<p>Text: Alexandra Droener</p>
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		<title>Drawing Paintings &#124; George Condo bei Sprüth Magers Berlin</title>
		<link>http://www.stylemag-online.net/2013/05/02/drawing-paintings-george-condo-bei-spruth-magers-berlin/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 12:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Style and the Family Tunes</dc:creator>
				<category><![CDATA[culture]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[George Condo]]></category>
		<category><![CDATA[Sprüth Magers]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dadaistischer Handschrift erwachen auf den großformatigen Leinwänden von George Condo Figuren zum Leben. Geboren in der Ästhetik des Comics wandern sie den schmalen Grat zwischen kunstgeschichtlicher Hommage und Massenkultur, unterlegt von gestisch-expressionistisch aufgetragenen Farbflächen. Die Gemälde, die derzeit als Solo-Ausstellung bei Sprüth Magers in Berlin zu sehen sind, erzählen in sich geschlossene Situationen und entwickeln sich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dadaistischer Handschrift erwachen auf den großformatigen Leinwänden von <strong>George Condo</strong> Figuren zum Leben. Geboren in der Ästhetik des Comics wandern sie den schmalen Grat zwischen kunstgeschichtlicher Hommage und Massenkultur, unterlegt von gestisch-expressionistisch aufgetragenen Farbflächen. Die Gemälde, die derzeit als Solo-Ausstellung bei <strong>Sprüth Magers</strong> in Berlin zu sehen sind, erzählen in sich geschlossene Situationen und entwickeln sich doch von einer Leinwand auf die nächste weiter. Seit dem 27. April präsentiert die Galerie damit bereits zum dritten Mal die Arbeiten des New Yorker Künstlers in der Hauptstadt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40055" title="GCO_Downtown_New_York_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/GCO_Downtown_New_York_web.jpg" alt="" width="550" height="385" /><em>George Condo: Downtown New York, 2012. Acrylic, charcoal &#038; pastel on linen. 228,6 x 330,2 cm (zweiteilig, je 228,6 x 165,1 cm) (unframed). 90 x 130 inches (two panels, each 90 x 65 inches) (unframed). Copyright George Condo / ARS (Artists Rights Society), New York, 2013. Courtesy Sprüth Magers Berlin London.</em></p>
<p>Als Drawing Paintings greifen hier zudem die Techniken ineinander, denn während der Grund noch mit Acryl in ungleiche Farbflächen mit ausgefransten Rändern unterteilt ist, hat George Condo Holzkohle und Pastell gewählt, um auf den Leinwänden mit sicherem Strich ganze Körper, kubistisch zerlegte Gesichter oder Cartoon-Interpretationen von Menschen neben vereinfachte Akte zu zeichnen. Figurativ und doch die menschlichen Formen zerlegend, bedeuten die Arbeiten aus dem vergangenen Jahr ein nicht enden wollendes Pendeln zwischen den Stilen, Techniken, Zeiten und Inspirationen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40057" title="GCO_Install_Paint_Sculpt_SMB_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/GCO_Install_Paint_Sculpt_SMB_web.jpg" alt="" width="550" height="314" /><em>Installation view, George Condo, &#8216;Paintings &#038; Sculpture&#8217;, Sprüth Magers Berlin</em></p>
<p>Die Übersetzung jener künstlerischen Experimente zwischen Abstraktion und Figuration finden ihre Weiterführung in den Bronzeskulpturen, die ebenfalls als Teil der Ausstellung bei Sprüth Magers zu sehen sind. Groteske Porträts in ihrer plastischen Übersetzung sind auch die Skulpturen, die in ihren Grundformen vertraut wirken, in ihren Zügen zwischen Normalität und Irrsinn jedoch irritierend und fremd bleiben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40058" title="GCO_Install_Paint_Sculpt_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/GCO_Install_Paint_Sculpt_web.jpg" alt="" width="550" height="367" /><em>Installation view, George Condo, &#8216;Paintings &#038; Sculpture&#8217;, Sprüth Magers Berlin</em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40061" title="GCO_Constructed_Head_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/GCO_Constructed_Head_web.jpg" alt="" width="550" height="780" /><em>George Condo: Constructed Head, 2012. Bronze. 76.2 x 48.3 x 43.2 cm. 30 x 19 x 17 inches. Copyright George Condo / ARS (Artists Rights Society), New York, 2013. Courtesy Sprüth Magers Berlin London.</em></p>
<p>George Condos &#8220;Unentschlossenheit&#8221; in ihrem besten, produktivsten Sinne, die die Gemälde und Skulpturen erahnen lassen, entspricht gewissermaßen auch dessen Lebensgeschichte. Zahlreiche Schauen in renommierten Ausstellungshäusern wie dem MoMA, dem Whitney Museum of American Art und dem New Museum in New York oder auch der Kunsthalle SCHIRN in Frankfurt kann der Künstler bereits vorweisen, wagt sich jedoch andererseits seit jeher in Kooperationen fernab des üblichen Kunstbetriebes, wenn er etwa für Supreme Skateboard-Decks gestaltet oder gemeinsam mit Kanye West und M/M Paris Seidentücher designt. In der Zeit, in der er in New Hampshire, Boston, New York, Los Angeles, Köln, Paris und seit Mitte der neunziger Jahre wieder New York gelebt hat, begann George Condo außerdem ein Kunstgeschichtsstudium und feilte in Paris mithilfe eines zertifizierten Kopisten des Louvre an seinen altmeisterlichen Maltechniken, blieb immer aber ebenso der im Jetzt verwurzelten Popkultur verbunden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40059" title="GCO_Prescription_for_the_Clinically_Normal_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/GCO_Prescription_for_the_Clinically_Normal_web.jpg" alt="" width="550" height="390" /><em>George Condo: Prescription for the Clinically Normal, 2012. Acrylic, charcoal &#038; pastel on linen. 228,6 x 330,2 cm (zweiteilig, je 228,6 x 165,1 cm) (unframed). 90 x 130 inches (two panels, each 90 x 65 inches) (unframed). Copyright George Condo / ARS (Artists Rights Society), New York, 2013. Courtesy Sprüth Magers Berlin London.</em></p>
<p>Ähnlich wie Roy Lichtenstein steht damit in den präsentierten Werken von George Condo ein kunstgeschichtliches Bewusstsein im Hintergrund, während sich die Motivik und Umsetzung im Einzelnen für eine Parallelität von Massenkultur und Historischem entscheidet. Die &#8220;minderwertigen&#8221; Sujets werden in ihrer Visualisierung auf der Leinwand jedoch umso kunstvoller, umso traditioneller in ihren Lasuren und klassischen Grundierungen umgesetzt: Kompostionen erscheinen zuweilen fast klassisch, Akte verweisen auf eines der ältesten und vielfältigsten Genres der Kunst; Forschungsprojekte führen ihn tief in die Kunstgeschichte; die Linienführung assoziiert de Kooning, die Formen und Farben jene von Matisse, Tanguy und Klee, doch zuallererst ist es immer wieder eine Ikone der Kunstgeschichte, Picasso, die visuell zitiert und entwickelt wird.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40060" title="GCO_Day_and_Night_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/GCO_Day_and_Night_web1.jpg" alt="" width="550" height="388" /><em>George Condo: Day and Night, 2012. Acrylic, charcoal &#038; pastel on linen. 228,6 x 330,2 cm (zweiteilig, je 228,6 x 165,1 cm) (unframed). 90 x 130 inches (two panels, each 90 x 65 inches) (unframed). Copyright George Condo / ARS (Artists Rights Society), New York, 2013. Courtesy Sprüth Magers Berlin London.</em></p>
<p><a href="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/05/GCO_Day_and_Night_web.jpg"></a>Im Laufe seiner Karriere und seines abwechslungsreichen Lebens hat sich dies auch immer wieder in der Kunst von Condo mit ihrer Vielfalt von Sujets, Stilen und Medien niedergeschlagen. Systematisch zerstört dabei der &#8220;Sammler von Sprachen künstlerischer Repräsentation&#8221; deren bekannte Prinzipien, um deren Einzelteile anschließend neu umzusetzen, denn: &#8220;Condo geht es immer auch um die Lust am Malen – und darum, wie man sie heute noch ausleben kann.&#8221;</p>
<p>George Condo, 27. April bis 22. Juni 2013, Sprüth Magers Berlin.<br />
<a href="http://www.spruethmagers.net" target="_blank">spruethmagers.net</a></p>
<p>Text: Teresa Köster</p>
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		<title>IWISHUSUN im Soho House &#124; Mode und Kino mit Cause</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 16:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Style and the Family Tunes</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Soho House]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Donnerstagabend war wieder einmal die Hölle los auf dem Berliner Ausgeh-Parkett. Etliche Kick-off-Events zum Gallery Weekend lockten uns vor die Tür, unsere erste Anlaufstelle sollte aber der von IWISHUSUN und Disaronno präsentierte Contemporary Cinema-Abend im Soho House sein. Das private Kino im Keller des Clubhauses, mit seinen tiefen, samtbezogenen Sesseln und der blutroten Wandbespannung, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-40031" title="disaronno_soho_2_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/04/disaronno_soho_2_web.jpg" alt="" width="550" height="468" /></p>
<p>Am Donnerstagabend war wieder einmal die Hölle los auf dem Berliner Ausgeh-Parkett. Etliche Kick-off-Events zum Gallery Weekend lockten uns vor die Tür, unsere erste Anlaufstelle sollte aber der von <a href="http://iwishusun.net/" target="_blank"><strong>IWISHUSUN</strong></a> und <strong>Disaronno</strong> präsentierte <strong>Contemporary Cinema</strong>-Abend im <strong>Soho House</strong> sein. Das private Kino im Keller des Clubhauses, mit seinen tiefen, samtbezogenen Sesseln und der blutroten Wandbespannung, empfing uns wie die warme Umarmung eines alten Freundes &#8211; eine Stimmung, die den ganzen Abend lang anhalten sollte. Versorgt mit verführerischen Amaretto-Drinks freuten wir uns über die vielen bekannten Gesichter und hatten Gelegenheit zu Austausch und Partygeflüster, bevor das Licht gedämpft wurde und Stylemag-Gründerin Cathy Boom uns mit einer herzlichen Begrüßung in die Hintergründe ihres Projektes IWISHUSUN einführte.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40032" title="disaronno_soho_3_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/04/disaronno_soho_3_web.jpg" alt="" width="550" height="367" /></p>
<p>Die <a href="http://www.stylemag-online.net/2012/11/23/i-wish-u-sun-jacke-kaufen-augen-retten/" target="_blank">ultraleichten Daunenjacken</a> des Charity-Labels, die uns schon über den Winter gebracht hatten, erschienen uns noch einmal in einem ganz besonderen Licht, als der dann folgende Kurzfilm zum IWISHUSUN Spenden-Partner Orbis uns die Arbeit der Health NGO vor Ort in Bangladesh plastisch machte. Eine gute Einstimmung auf den von Cathy Boom und Jay Bo ausgewählten Hauptfilm: <strong>Marina Abramovic &#8211; The Artist is Present</strong>. Wer diese aufwühlende Doku über die 2010er Retrospektive der großen Performance-Künstlerin im New Yorker MoMA noch nicht gesehen haben sollte, hole dies bitte dringend nach, das Publikum war einhellig begeistert und wir waren nicht die einzigen Gäste, die nach diesem zauberhaften und eindringlichen Abend alle weiteren Amüsements auf das Wochenende verschoben und beglückt nach Hause gingen.</p>
<p>So schön war&#8217;s, mehr Bilder hier:</p>
<p>[slideshow id=348]<br />
<a href="http://iwishusun.net/" target="_blank">iwishusun.net</a></p>
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		<item>
		<title>1 Jahr Weboogie &#124; Happy Swing Swang Swung!</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 13:47:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Style and the Family Tunes</dc:creator>
				<category><![CDATA[music]]></category>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[dj paypal]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist ja irgendwie ungerecht, dass wir fast ausschließlich über das Berliner Nachtleben berichten aber was sollen wir machen, hier sind wir zu Hause, hier gehen wir aus. Vor ungefähr einem Jahr stolperten wir zum ersten Mal über eine der noch ganz jungen Weboogie-Parties und fielen auch direkt rückwärts wieder raus. Zu voll! Das Promokonzept der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ist ja irgendwie ungerecht, dass wir fast ausschließlich über das Berliner Nachtleben berichten aber was sollen wir machen, hier sind wir zu Hause, hier gehen wir aus. Vor ungefähr einem Jahr stolperten wir zum ersten Mal über eine der noch ganz jungen <strong>Weboogie</strong>-Parties und fielen auch direkt rückwärts wieder raus. Zu voll! Das Promokonzept der niedlichen Veranstalter schien genau den Nerv der multinationalen Berliner Youngster-Crowd getroffen zu haben. Kein Wunder, denn die knallbunten Poster, die an so ziemlich jedem Laternenpfahl wuchsen, versprachen nicht nur einen moderaten Eintrittspreis sondern auch &#8211; Pizza!  Und wer kann da schon nein sagen? Die von Teigmeister Tim wirklich deliziös zubereitete Spezialität (1/2 Pizza &#8211; 3 Euro), die er auch schon direkt vom DJ-Pult aus unters Volk gebracht hat, ist aber nicht das einzige Highlight der Event-Reihe. Es ist wohl der durchweg positive, unprätenziöse und musikversessene Vibe, der Weboogie von vielen anderen neueren Berliner &#8220;Hipster&#8221;-Veranstaltungen abhebt und erfolgreich macht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40010" title="WEBOOGIE_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/04/WEBOOGIE_web.jpg" alt="" width="550" height="777" /></p>
<p>Nach unterschiedlichen Venues hat Weboogie inzwischen im <strong>Chesters</strong> (Ex-Kit Kat Club in der Glogauer Str. in Kreuzberg) eine ständige Bleibe gefunden und feiert hier auch am Samstag das 1-Jährige. Wie gewohnt legt das Team mit dem  fröhlich groovenden Swing Swang Swung-Claim wieder mehr Wert auf den musikalischen Inhalt als auf gr0ße Namen und  holt mit dem Amerikaner <strong>DJ Paypal</strong> einen spannenden aber noch unbekannteren Internet-Helden nach Berlin, der sich perfekt mit der Bassverliebtheit der wunderbaren Weboogie-Resident-Crew ergänzt. Weboogie steht für Hip Hop und Juke, Alt-R&amp;B, Breakbeats und die souligeren Varianten von House bis Rave. Als Teaser für morgen Abend gibt es einen exklusiven Weboogie-Mix von DJ Paypal und Kollege Tiklish, jetzt und hier, viel Spaß und Happy Swing Swang Swung!</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F89138782&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p>Weboogie &#8211; One Year One Love<br />
Samstag, 27. April<br />
Chesters, Glogauer Str. 2, Berlin-Kreuzberg</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/145952932243355/" target="_blank">Facebook Event</a></p>
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		<title>We Are Gypsies Now &#124; Danielle de Picciotto und der Weg ins Ungewisse</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 10:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Style and the Family Tunes</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Einstürzende Neubauten]]></category>
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		<description><![CDATA[Mutige Entscheidungen verdienen Respekt – immer. Danielle de Picciottos neues Buch „We are Gypsies Now“ ist ein Buch über solch eine mutige Entscheidung &#8211; ihren Haushalt und die Homebase Berlin komplett aufzulösen und sich gemeinsam mit ihrem Mann Alexander Hacke auf eine 18 monatige Reise zu begeben, um einen neuen inspirierenden Lebensraum zu finden. Auslöser [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-39993" title="cover_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/04/cover_web.jpg" alt="" width="550" height="701" /></p>
<p>Mutige Entscheidungen verdienen Respekt – immer. <strong>Danielle de Picciotto</strong>s neues Buch „<strong>We are Gypsies Now</strong>“ ist ein Buch über solch eine mutige Entscheidung &#8211; ihren Haushalt und die Homebase Berlin komplett aufzulösen und sich gemeinsam mit ihrem Mann <strong>Alexander Hacke </strong>auf eine 18 monatige Reise zu begeben, um einen neuen inspirierenden Lebensraum zu finden.<br />
Auslöser für den Schritt ins Ungewisse für Picciotto, die Autorin und Künstlerin ist und ihren Mann Alexander Hacke, Bassist der „Einstürzenden Neubauten“, war der schleichende Prozess der Vereinnahmung des Establishments in ihr tägliches Leben &#8211; was darin endete, dass sie sich auf dem Sofa wiederfanden und täglich amerikanische TV Serien wie „The Wire“, „Breaking Bad“ etc schauten. Das fühlte sich für die beiden „irgendwie falsch an“.<br />
Die Reise, welche sie durch ganz Europa und Nordamerika führt, ist von Picciotto als <em>visual diary</em> erzählt und geht mit den essentiellen Fragen des Lebens direkt und einfühlsam um. Die Beobachtungen von Picciotto auf ihrem Trip (inklusive einer Tour mit den Einstürzenden Neubauten und einer Lesereise) sind liebevoll anregend, sich selbst und sein Leben in Frage zu stellen und zu überprüfen, ob man eigentlich nur funktioniert und reagiert oder Akteur in einem selbstbestimmten Leben ist.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-39994" title="piccio_2_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/04/piccio_2_web-550x776.jpg" alt="" width="550" height="776" /></p>
<p>Das Buch „We are Gypsies Now“ erzählt von Ups and Downs, ist voller Anekdoten und gibt einen Einblick in das Leben dieser beiden Künstler, die auszogen, das Glück zu finden. Die Zeichnungen in Schwarz/Weiß erzählen diese Geschichte auf eine ganz eigene und intime Weise.</p>
<p>Am <strong>Donnerstag</strong>, den <strong>25.4.2013</strong> findet in <strong>Berlin</strong> im <strong>FluxBau</strong>, Pfuelstrasse 5 um 19:30 eine Buchpräsentation mit Danielle de Picciotto und Alexander Hacke statt, auf der sie ihren Weg ins Ungewisse mit Lesung, Musik und Performance vorstellen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-39995" title="piccio_3_web" src="http://www.stylemag-online.net/wp-content/uploads/2013/04/piccio_3_web-550x776.jpg" alt="" width="550" height="776" /></p>
<p>We Are Gypsies Now: Der Weg ins Ungewisse, Graphic Novel ist am 4. April bei Metrolit erschienen.</p>
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