Don’t miss | When Saints Go Machine

Hin und wieder fragen wir uns, wieso es dänische Acts, bis auf wenige Ausnahmen wie WhoMadeWho oder The Raveonettes, in Deutschland so schwer haben. Ob Antennas, Fagget Fairys, Mew oder Veto, trotz hervorragender Alben gelang keiner der Bands der große Sprung.
Don’t miss | Strange Forces

“Psychedelic spaceman drone rock” – die Strange Forces bevölkern eine geheimnisvolle Welt, weit hinter den Gestaden des Indie-Rock-Mainstreams unserer Zeit. Matt Blanton, Nick Burrough und Eli Kalaitzides, Australier, Schulkameraden und Wahlberliner, gehören zu der stetig wachsenden Zahl von lo-fi Bands, die Chillwave, Psychedelic und Drone zu einer halligen Metaebene verarbeiten, ohne die (Punk) Rock-Geister der [...]
Friend of Style | Sasha Perera

„Don’t understimate the power of the Berlin TV tower“, „Rainbow coulored rizlas“ oder „If you read the books everybody’s reading you can only think what verybody’s thinking“: Wir verdanken Sasha Perera, der multi-poly-all-over-the-place Sängerin der Band Jahcoozi nicht nur die artikuliertesten Reime jenseits der Themse – auch Sashas unverwechselbarer Alienköniginnen-Style hat schon Legionen von Clubgängerinnen [...]
Don’t Miss | Cubic Zirconia

Cubic Zirconia kommen aus Brooklyn und sind dort untergrundmäßig unterwegs seit 2008. Mit einer Handvoll Singles und spektakulären Live-Auftritten verschafft sich ihr irrer Electro-Funk-Disco-House-Mix auch jenseits von New York Gehör. Die Kombo besteht aus der ausgebildeten Jazzsängerin Tiombe Lockhart sowie Daud Sturdivan und Nick Hook, live wird das Line-Up gewöhnlich noch um zwei Tänzerinnen erweitert.
Friends of Style | Hurts

Noch immer weht ein leiser Hauch männlicher Exquisität durch die Redaktion: Wisst ihr noch damals? Als die Hurts an unserem Küchentisch saßen? Und wir Freunde wurden?
HURTS | Happiness
„Die neuen Pet Shop Boys“ konstatiert das Zeit Magazin. Ein Mix aus Take That und Joy Division sagen die Hurts. Eine großangelegte Marketingstrategie um zwei ansehnliche Jungs aus Manchester meinen wir. Kaum ein Print-Medium, von Vogue über Spex bis zur Style, das sich nicht mit dem versprochenen Charme der Hurts und ihrem fashionablen Stil, der [...]
FEINDREHSTAR | Vulgarian Knights
Man muss schon ein Ohr für Jazz und Handgemachtes haben, um das Debut von Feindrehstar angemessen genießen zu können. Die Jenaer 10-Mann-Kombo trieb sich lieber auf Live-Bühnen herum und kraulte sich wahrscheinlich den Rest der Zeit gegenseitig die wilden Bärte in nachhaltigen Landkommunen (oder auch nicht). Verspielt, schamlos und freudestrahlend wird gewildert und gepatchworkt, wo [...]
Don’t miss | The Heartbreaks

Neues aus der Rubrik “Junge Menschen entdecken ihre Stadt”. Die The Heartbreaks kommen aus Manchester und das ist nicht zu überhören. Die grossen Gitarren-Pop Gefühle der Achtziger haben es den vier hübschen Jungs offenkundig angetan, von Orange Juice über Billy Bragg bis The Smiths, hier wurde mit frischen Ohren nachgehört und übersetzt ins Jetzt, für [...]
Don’t miss | Sleigh Bells

Alexis und Derek verbringen ihre Zeit anscheinend besonders gern in irgendeinem schallisolierten Brooklyner Übungraum, wo das Paar (?) Alexis’ beinahe lieblichen Mädchengesang mit ein paar haarigen Dicke-Eier-Beats und einer flammenden Gitarre zurecht und in den Aufmerksamkeitsbereich unserer guten Freundin M.I.A. rückt.
Girls | Magnet
Chris Owens ist in einer Sekte aufgewachsen und hat sein Trauma mit Drogen verarbeitet – und Musik. Dass dabei nur psychedelischer Surf Pop mit dem Beigeschmack von betäubter Wut herauskommen kann, wundert gar nicht. Girls sind Chris Owens und JR White, heute Abend live im Magnet.
Goodbye 20th Century – Sonic Youth

Gleich im Intro von „Goodbye 20th Century“ sprich Autor David Browne eine Warnung an alle Leser aus: „Es wird keine Sex, Drugs und Rock’n’Roll-Geschichten geben.“ Und trotzdem, die Bandgeschichte von Sonic Youth ist lang, wild und Punk. Was einst in den 1980er Jahren in New York als Ära experimenteller Rebellion, Improvisationsmusik und Avantgarderock begann, ist [...]

