Friend of Style | David Strauss

Juli 30, 2010

Seine großen Leidenschaften sind Musik und das geschriebene Wort. Beides führt er zusammen in seinen überaus eloquenten Plattenrezensionen für das englischsprachige Magazin EXBERLINER. Dort hat er auch mal eine zeitlang als Kummerkastenonkel unter dem Namen ‚Dr. Schlong’ amüsante Antworten auf vezwickte Sexprobleme gegeben. [Read more]

Vivian Girls | Bang Bang Club

Juli 15, 2010

Unsere Lieblingsgirlgroup der Brooklyn Indie Rock Szene präsentiert heute ihren charmanten Noise-pop-post-punk im Bang Bang Club. Wer schon immer mal wissen wollte, wie es geklungen hätte, wenn die Shangri-Las mit dem Wipers gejammt hätten, sollte sich heute Abend in Richtung Hackescher Markt bewegen.

20.00 Uhr
Bang Bang Club
Neue Promenade 10
10178 Berlin

www.myspace.com/viviangirlsnyc

Entsexualisiert | Patrick Mohr

Juli 10, 2010

Patrick Mohr nimmt sich die soziale Tragweite der Mode zu Herzen. Während Andere einfach nur schöne Bekleidung machen wollen, provoziert der Esmod-Absolvent mit Leidenschaft. Der kritischen Masse gefällts. „Unity“ ist der Name der Sommer-Kollektion 2011, die Mohr gestern am Bebelplatz zeigte. Einheit herrschte jedoch nicht nur in der Homogenität der Entwürfe, sondern auch auf den Köpfen der Models. [Read more]

Dabei sein ist alles | Zac Posen für Target

April 26, 2010

Zac Posen ist ein Designer für sexy times und seine Ready-to-Wear-Entwürfe begeistern dank eleganter Roben und großstädtischer Dramatik vor allem das amerikanische Publikum. Für die Handelskette Target entwarf der Central St. Martins Absolvent nun eine 22-teilige Kollektion, die sich weniger erwachsen ausnimmt als man es von ihm gewohnt ist, stattdessen mit einer mädchenhaften Attitüde kokettiert und ab dem 25. April in ausgewählten Filialen erhältlich sein wird. [Read more]

Marina Abramović | The Artist Is Present

März 19, 2010

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Ein wesentliches Element der Performance als Form der Aktionskunst ist ihre Vergänglichkeit. Ein zeitlich begrenztes Happening, das Minuten, Stunden, Tage oder Wochen dauert und im besten Falle dann in den Annalen der Kunstgeschichte verschwindet – per Definition kurzlebig und endlich. Wie sieht also die museale Retrospektive einer Künstlerin aus, die sich in nahezu einem halben Jahrhundert internationales Renommee vor allem dadurch erarbeitet hat, die Warenform traditioneller Kunstwerke mittels oft Aufsehen erregender Performances infrage zu stellen? [Read more]

Living in a Picture | Alexa Meade

März 18, 2010

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Es braucht einige Minuten bevor wir verstehen, was wir auf den Bildern von Alexa Meade sehen. Was wir sehen, ist unspektakulär – und doch schauen wir länger hin. Wir sehen Porträts in Acryl. Und auch nicht – denn das Porträt ist ein Porträt vom Porträt. Laura Meade nutzt den Körper als Leinwand. Sie trägt die Farbe auf ihrer eigenen Haut, als dem Objekt, auf und macht es so zum Abbild seiner selbst.

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Sie spielt mit unserer Wahrnehmung, indem sie diese lebenden Bilder erst in unserer Umwelt „installiert“ und dort fotografiert. Wir wissen nicht mehr was wir sehen.

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Die 23-Jährige wuchs auf in einem kleinen Vorort von Washington DC, dem politischen Brennpunkt der USA, einem Umfeld geprägt von manipulativer Kommunikation, Vertuschung und Täuschung. Das Verhältnis von Wahrnehmung und Realität nimmt deshalb in all ihren Arbeiten und Ausstellungen eine zentrale Rolle ein.

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Ihre Arbeit ist transparent. Der Entstehungsprozess ist Teil des Werkes, das abschließend mit der fotografischen Aufnahme hinter Glas gebannt wird.

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Besonders reizvoll sind deshalb ihre Ausstellungen in denen sie ihre Arbeiten, bemalte Menschen, Möbel und Lebensmittel „installiert“. Ab dem 2. April stellt sie erneut in der Postmasters Gallery in New York aus.

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Postmasters Gallery
459 West 19th Street (at 10th Avenue)
New York
NY 10011

www.alexameade.com
www.flickr.com/photos/alexameade
www.postmastersart.com/


Alle Bilder > Alexa Meade

Autor > Vanessa Schneider

Albern in New York | Julian Casablancas

März 17, 2010

Das Musik-Comedy-Trio THE LONELY ISLAND aus der samstäglichen US-Comedy-Show Saturday Night Live schlägt wieder mit einem neuen Viral-Video zu. Darin zu sehen: Eine geröstete Gans, Master of Laughter Andy Samberg als rappender Partycrasher und ein strähniger Julian Casablancas in den Straßen von New York.

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NOTIC NASTIC | It’s Dark But It’s Okay

März 17, 2010

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Bisher sorgten die Jungs oder Mädels – so recht weiß das ja niemand – der New York/Berliner Kombo Notic Nastic vor allem mit ihren Live-Performances für Aufsehen: Auf spärlich beleuchteten Bühnen verdecken dabei in grellen Neon-Farben illuminierte Masken ihre Gesichter, während die charakteristische Kombination aus Beat-geladenem Elektro und den weichen, eher nach guter, alter Pop-Musik klingenden Vocals einer bisher erfolgreich anonymen Frontfrau das Publikum in Bewegung bringt. Oberste Prämisse hierbei: no face, no name. Die einzelnen Zahnräder der „Electronic Music Machine“, wie sich Notic Nastic selbst nennen, bleiben mit Absicht inkognito und verleihen den Shows auf diese Weise eine mysteriöse Aura, in deren wummernden Weiten sich fern von jedem Personenkult amüsiert werden darf. Oder wie die namenlose Sängerin zu sagen pflegt: „I wear a mask to let you know I am like you – always changing, always new.“. [Read more]

Friend of Style | Martin Niklas Wieser

Februar 26, 2010

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Fashion Week Paris, Winter 2008, irgendwo zwischen Montmartre und Madeleine, bei dunklem Roten und Coulommier in freudiger Erwartung des unbekannten Gastes: Ganz in schwarz, in voluminösem Mantel und schweren Boots, die langen Haare im Turban versteckt, stand er vor uns. Düster anmutende Präsenz, die abrupt von einem Südtiroler Singsang konterkariert wurde – sympathisches Mysterium, dieser Martin. Damals noch als Hospitant zwischen den Inspirationskosmen von Fabrics Interseason und Bernhard Willhelm – für den er gelegentlich auch mal über den Laufsteg performt – bemüht er mittlerweile Nadel und Faden bei seinem eigenen Label: Martin Niklas Wieser. [Read more]

Don’t miss | Magic Wands

Februar 24, 2010

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Teenie Chris, zuhause in Nashville, ist sofort verzaubert, als er Dexys Stimme im Sommer 2007 zum ersten Mal auf Myspace hört. Ihre Stimme so süß, die Entfernung so groß – nach monatelangem Briefwechsel und Telefonaten packt Chris die Sehnsucht, er fährt zu Dexy nach L.A. und sie werden Rockstars. 
Das könnte der Plot einer Disney-Serie sein, ist aber die Band-Biographie von Magic Wands, eines verliebten und ultracoolen Teenagerpärchens mit Gespür für magische Hooks und verträumte Melodien. [Read more]