JAMAICA | No Problem
August 23, 2010

Neuer Name – alter Sound, aber doppelt so viel Aufmerksamkeit. Ex-Poney-Poney Antoine Hilaire und Florent Lyonnet haben ihren ersten, recht dämlichen Namen gegen einen genauso dämlichen neuen Namen eingetauscht: Jamaica. Glücklicherweise hat der Name aber eine rein mnemonische Funktion und nichts mit Reggae und Rastas zu tun. [Read more]
Wavves | White Trash
Juli 16, 2010

Ungebündelte Energie aus dem Sunshine State gibt es von Wavves aus San Diego. Das juvenile Trio spielt low fi pop-punk, der auf dem Debut von 2009 einen kleinen Underground-Hype ausgelöst hat. Im White Trash kann dann heute ein wenig punk geatmet werden – man sollte eventuell auch mit zugedröhnter Publikumsbeschimpfung von Seiten des Sängers rechnen…
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Slayer Pavilion – Room 1983: Some text missing
Juli 7, 2010

Zur Zeit des Kalten Krieges war die Apokalypse eine durchaus vorstellbare Zukunftsvision. George Orwells düsterem Roman sei Dank, schien das Datum für den Zapfenstreich auch bestimmbar: 1984. Drei junge Künstler haben sich von der Popkultur, genauer gesagt, von der aufkeimenden Videoclip-Kultur jener Zeit um die frühen achtziger Jahre inspirieren lassen. [Read more]
Norman Palm & Junip | Festsaal Kreuzberg
Juni 30, 2010

Zum 20sten Geburtstag vom CitySlang-Label steigt eine Riesensaue im Festsaal Kreuzberg. Unser Freund Norman Palm, der mit seinen wundervollen Popsongs schon so manchen zu Tränen rührte, veröffentlicht Anfang Juli sein zweites Studioalbum “Shore to Shore”. [Read more]
CHRISTINA AGUILERA | Bionic
Juni 7, 2010

Fast könnte man Mitleid haben mit den notorischen Pop-Sirenen, die sich in grotesk falsch verstandenem Female-Empowerment-Gestus versuchen, in ihren Hochglanz-Videos mit den „heißeren“ Lesben-Porn-Szenen zu überbieten. Lady Gaga hat Schuld am Kampf der Gigantinnen, so die einhellige Meinung, und bringt anscheinend nicht immer das Beste ihrer Kontrahentinnen Aguilera oder Rihanna zum Vorschein. [Read more]
Schlampain! | Marina im Frannz
Juni 7, 2010

„So eine Schlaaaampe!“ entfährt es L. als wir uns zum überpünktlichen Beginn des Konzerts den Weg zur Bühnenseite bahnen. Als eigener Einschätzung nach Berlins größtem Fan von Marina Lambrini Diamandis kann sie sich diese Einschätzung wohl leisten. Und hat auch nicht unrecht. Mangelnde Körpergröße durch Präsenz und Performance wettmachend, füllt Marina die Bühne des Frannz-Clubs fast alleine, obwohl sie dort mit dreiköpfiger Band steht. [Read more]
Karen Elson | Privatclub
Mai 24, 2010

Karen Elson kennt man eigentlich vom Laufsteg. Jetzt versucht sich die rothaarige Schönheit in musikalischen Gefilden. Ihr erstes Album “The Ghost Who Walks” wurde von ihrem Mann Jack White produziert und kann sich genau wie ihre Live Performance, durchaus hören lassen. Der Privatclub, als eines der kleinsten Venues Berlins, wird aus allen Nähten platzen!
ab 20h
Privatclub
Pücklerstraße 34
10997 Berlin
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DARWIN DEEZ | Darwin Deez
Mai 19, 2010

Die liebevolle Einleitung mit „twinkle, twinkle, little star“ täuscht seichten Mädchenpop vor – diesem Versprechen wird Darwin Deez auf seinem gleichnamigen Debutalbum aber nur eingeschränkt gerecht. Zwar mutet der eingängig schlichte, melodische Sound der Amerikaner mit zart gezupften Gitarrensaiten und clap-your-hands ein bisschen an wie The Strokes in soft, mit dem skandinavischem Charme von The Whitest Boy Alive, doch sind die Songs viel edgier statt plätschernd lethargisch. Mal ironisch, mal ehrlich emotional scheucht Deez seine Stimme in Höhen und Tiefen, statt sich monotonem Liedgesang hinzugeben. [Read more]
Coco und Rosie | Admiralspalast
Mai 19, 2010

CocoRosie haben soeben ihr viertes Album „Grey Oceans“ veröffentlicht und sind ihrem Stil treu geblieben – genremäßig irgendwo zwischen A-cappella-Pop, Freak Folk, Klageliedern und Gekreische. Manchmal verzaubernd, ab und zu irritierend für die Ohren, mit sehr eigenen Klangexperimenten. [Read more]
MARINA & THE DIAMONDS | Family Jewels
Mai 7, 2010

Marina Lambrini Diamandis stellt genau die Fragen, die man eigentlich nicht gefragt werden will. „Are you satisfied with an average life? Do I need to lie to make my way in life. Are you satisfied with an easy ride? Once you cross the line, will you be satisfied?“ Da wir alle natürlich ein absolut überdurchschnittliches und voll zufriedenes Leben führen, notieren wir entspannt, dass es sich wohl um eine Selbstbefragung der 24-Jährigen Gräkobritin handeln muss, schenken uns satisfiktiv ein Glas „Shampain“ ein, hören Dauerschleife und sprechen einen Toast aus – auf Marina, die das Pop-Album des Jahres geliefert hat, so far. [Read more]



