Patti Smith | A Night for Lovers

Juli 6, 2010

Ein schwüler Sommerabend in der Zitadelle Spandau wurde gestern von Patti Smith zur „Night for Lovers“ gemacht. Entspannt warteten die (teils ergrauten) Fans in der Burgkulisse, mit Bratwurst und Bier in der Hand, bis Smith winkend die Bühne betrat und das Publikum gleich mit „Ask the Angels“ begrüßte. Danach ging es schunkelnd mit der Reggae-Nummer „Redondo Beach“ weiter. [Read more]

Trans AM | Bang Bang Club

Mai 5, 2010

Tippt man Trans Am bei einen bekannten Online-Lexikon ein, findet man einen Eintrag zum Pontiac Firebird, einem Videospiel und einer amerikanischen Rockband, die ungefähr genauso legendär ist wie der Firebird. Die Post-Rock Formation aus DC veröffentlicht seit 1990 auf Thrill Jockey und hat gerade ihr 12. Studioalbum „Thing“ eingespielt. Mehr dazu heute Abend im Bang Bang Club. [Read more]

M.I.A. | Born Free

April 26, 2010

Dass ein neues Album von M.I.A. ins Haus steht, munkelt die Fangemeinde schon lange, jetzt gibt es auch das (vorerst) verbindliche Datum: Am 25.06. soll Maya Arulpragasams dritter Longplayer erscheinen, Trägerlabel sind ihr eigenes Imprint N.E.E.T. und XL Recordings. Die Vorab-Single “Born Free” wird ab Mitternacht erhältlich sein und schlägt prompt kräftige Wellen in Internetland. [Read more]

The Future Perfect

März 24, 2010

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Nein, hierbei handelt es sich nicht um eine grammatische Zeitform. The Future Perfect ist der Ort an dem man die neue Möbellinie des Jeanslabels Diesel bewundern kann. Zusammen mit dem Möbelhersteller Moroso und dem Lampenhersteller Foscarini ist „Successful Living“ entstanden. [Read more]

Blood Red Shoes | Maria

März 21, 2010

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Blutige Nase als Statement – das blutjunge Krawall-Duo Blood Red Shoes Steven Ansell und Laura-Mary Carter lassen euren Schweiß von der Decke tropfen. Heute tropft’s von der Decke im Maria am Ostbahnhof. [Read more]

Kissogram | Roter Salon

März 19, 2010

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Kissogram machen dank Synthesizern und Drumcomputern Glitzer-Rock n’ Roll mit erhöhter Tanztauglichkeit, der es bereits in Vorprogramm von Franz Ferdinand geschafft hat. Ein Knutschfleck sozusagen, aus Berlin, heute im Roten Salon. [Read more]

ARCHIE BRONSON OUTFIT | Coconut

März 15, 2010

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Das dritte Album „Coconut“ der Briten Archie Bronson Outfit könnte soundtechnisch auch aus Seattle stammen, wäre da nicht die eindeutige „Received Pronunciation“ in Sam Windetts Gesang. Der Aufmacher „Magnetic Warrior“ klingt viel versprechend, mit ordentlichem Gitarrengeschrammel und Drumbeats, die den Verstärker an die Grenzen treiben. Überhaupt glänzen auch die zwei nächsten Songs „Shark Tooth“ und „Hoola“ mit hübschen, melodischen Hooklines. Einzig schade ist das Übermaß an Vocoder-Verzerrung, das Sams Falsettstimme einen zu synthetischen Klang verleiht, Feinohrhasen würden von zu viel „Gießkanne“ in der Kopfstimme sprechen. [Read more]

Ramones | Cineramarock

Februar 25, 2010

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In ihrer umfassenden Doku „End of the Century: the Story of The Ramones“ gingen Jim Fields and Michael Gramaglia 2003 einer der einflussreichsten Rock-Bands der Pop-Geschichte auf den Grund. Mit Interviews und Live-Footage aus über 22 Jahren zeichnen Fields und Gramaglia die Geschichte der Ramones nach. Nach dem Tatsachenbericht folgt im Cineramarock dann der anarchische Ramones-Musikfilm Rock n’ Roll High School. Hey Ho, let’s Go! [Read more]

Black Box Revelation | Magnet

Februar 21, 2010

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Zu zweit soviel Energie zu produzieren, dass der ganze Club schwitzt, ist nicht ganz einfach – die Belgier Black Box Revelation erreichen genau das mit Leichtigkeit. Mit zwei Jahren Bühnenerfahrung als Tourbegleitung von Eagles of Deathmetal und der Veröffentlichung ihres Debütalbums im Lebenslauf sind sie bestens vorbereitet für ihre Gigs als Hauptact – einer davon heute im Magnet. [Read more]

THE SOFT PACK | The Soft Pack

Februar 16, 2010

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Nicht ganz zu Ende gedacht hatten San Diegos Vierer The Soft Pack die ursprüngliche Namenswahl. Politisch unkorrekt, „lustig“, ignorant – eben „punk“ – fanden sie 2007 als The Muslims zusammen. Wie unüberlegt der irreführende Name war, bekamen sie nach dem Hype um ihre ersten Singles, etwa ein Jahr später in Form von rassistischen Anfeindungen zu spüren und gönnten sich zum Albumrelease den nicht minder provokativen, neuen Namen The Soft Pack (Bezeichnung für den Dummy eines erschlafften Penis’ für die Unterhose jedes Penislosen). Ob das einer intensiveren Überlegung geschuldet ist, darf angezweifelt werden: das selbstbetitelte Debütalbum legt eher eine eigene Schnellschuss-Logik nahe. [Read more]