Berlinale | Banksy

February 15, 2010

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Gestern hatte im Wettbewerb der Berlinale (außer Konkurrenz) Banksys „world’s first street art desaster movie“ Premiere. Schon bei der Pressevorführung war das Interesse rege. Viele dieser Screenings, die in  einem der größten Kinos am Potsdamer Platz stattfinden sind gut gefüllt bis voll, aber vor „Exit Through the Gift Shop“ füllten sich mehrere Etagen des Cinemaxx mit Presseleuten. Das wäre uns ein Foto wert gewesen, aber dafür hätten wir leider unsere hervorragende Position innerhalb des allgemeinen Gerangels aufgeben müssen und somit riskiert, nicht in den Film zu kommen. Eine kurzfristig anberaumte zusätzliche Vorführung war dann übrigens in wenigen Minuten ebenfalls völlig überfüllt.   [Read more]

Eyes Wide Open | JR

December 8, 2009

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Der französische Künstler JR macht aus seinen Bildern Riesenposter und Favelas zu Galerien: „Women Are Heroes“. Die Portraits der Frauen aus Sierra Leone, Liberia oder Kenia nehmen den Betrachter ins Visier, nicht auf- aber eindringlich. Im Großformat blicken die Portraitierten ausschnittvergrößert von den Dächern ihrer Wellblechhütten oder vom vorbeifahrenden Zug. [Read more]

„Bilder-Erosie“

November 19, 2009

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Zweirädrige Gestelle, die in einer fließenden Linie, freihändig wie ein Tag gesprüht sind und Sticker mit fettgedruckter, farbiger Aufschrift „Two Words“ oder „Five Words Screaming of Attention“. Das sind jene Codes des Street-Art-Künstlers mit dem „street-related-visual-intervention“-Namen: Erosie. Wie er seinen eigenen Regeln folgt, mit Typografien, Bildern und verschiedensten Materialien spielt, dokumentiert nun, nach „Flying Förtress“ (#1) und „Dave the Chimp“ (#2) das dritte Buch „You Have One New Message“ in der „Part of Rebellion“-Serie des publikat Verlags. [Read more]

Stadt Rohmaterial. Backjumps Volume #4

November 10, 2009

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Street Art entwickelte sich auf den Straßen der Städte, prägte ihren Look und inzwischen scheiden sich die Geister, ob ihre kulturelle und gesellschaftliche Dimension noch immer relevant ist oder sich diese Kunstform und ihre Macher längst der Selbstzersetzung durch kommerzielle Vereinnahmung ausgeliefert haben. Getaggte Teetassen, künstlerisch aufgeschlitzte Nike Airs oder ein farbentstellter Mini, das Lustobjekt pseudo-unabhängiger Frauen. Die tropfende Aerosolästhetik ist omnipräsent. 

Das Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt Backjumsps widmet sich vom 07. – 29. November im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien am Mariannenplatz erneut der urbanen Kommunikation und Ästhetik, allerdings mit vier unterschiedlichen Darstellungsformen, abseits des Bekannten. Ausgangspunkt von Backjumps Volume #4  und der vertretenen Artists, ist der Umgang mit der Stadt und der unbedingte Freiheitswillen im Ausdruck. Nichts Neues soweit. 
Doch geht es dabei weniger um die Aneignung der Stadt als Ausdrucksraum, als vielmehr um das, was Basquiat mit „and it’s made it mark on me“ beschrieb. Der öffentliche Raum als Rohmaterial, der mit seiner Tönen, der Architektur, den unterirdischen Kanälen, seinen Gebäuden und Funktionsmaschinerien dazu anhält, zu forschen, zu sammeln, zu nutzen und schließlich auch zu entfremden, auf der Basis dessen, was die Stadt mit Dir macht. [Read more]

Let´s krink it | KR in der Ersten Liebe Bar

October 28, 2009

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Heute Abend finden Anhänger der zerstörerischen Ästhetik des New Yorker Street Artist Craig „KR“ Costello endlich ihre visuelle Erleuchtung in der „ersten liebe bar“ in Hamburg. KR machte die „Drips“ in den 90ern zu seinem persönlichem Kultobjekt und krinkt (KR + ink = krink) die zerlaufenden Tropfen seitdem auf alles, was sich ihm in den Weg stellt. [Read more]

Kill Pixie | Supreme Beings

October 24, 2009

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Ein bisschen wie vor 15 Jahren in Neuköln oder Friedrichshain muss es in Los Angeles gewesen sein, erklärte mir der Galerist Gregory Teodori. Er wohnte nur ein paar Blocks von Mark Whalen, aka Kill Pixie entfernt. Die Häuser schienen irgendwann in den 1970ern modern gewesen zu sein, der ehemalige Glamour blätterte und bröckelte von den Fassaden. Doch Marks Haus hatte einen besonderen surrealen Charme, im Innenhof befand sich ein Pool – in den umliegenden Häusern heute nur auf den Roof-Tops zu finden – damals so oder so ein seltener An- und Ausblick. Und ein Motiv. [Read more]

Green Portrait of a Lady

October 21, 2009

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Botanische Streetart ist das neue Graffiti – statt zur Sprühdose greifen zwei Künstler aus Ungarn zur Pflanze. Edina Tokodi und József Vályi-Tóth fingen mit Ihrem Projekt „Mosstika Urban Greenery“ eines Tages an, Brooklyns Fassaden zu düngen. [Read more]

Das Berghain swingt und eine Graffiti Legende!

September 25, 2009

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Erlebt heute Abend im Berghain eine besondere musikalische Formation! HipHop/Rap, represented durch die Puppetmastaz und DJ Naughty, treffen auf die glamouröse Golden-Twenties-Musik des Capital Dance Orchestras und Simon Marlows. Beide Welten finden ihre Schwingung durch Deep House Tunes, Disco Sounds und Techno-Elementen. Mix it.

21 Uhr Swingerclub,
0 Uhr anschließende Party in der Panorama Bar

Berghain Club
Wriezener Bahnhof
10243 Berlin

UND

PART ONE – eine Graffiti Legende!

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Zur Erscheinung des Buches „Part One – The Death Squad“ stellt die Common Ground Gallery die Subway-Graffiti-Legende Part One persönlich vor. Zum ersten Mal zeigt der New Yorker Künstler, dessen Story 1971 in Spanish Harlem begann, seine Arbeiten in Berlin. Weltweit bekannt für seine Typo, seine Farbkonzepte, Details und Illustrationen wurde sein Style zu einem der einflussreichsten – bis heute!

Vernissage um 19 Uhr,
Ausstellung vom 26.09. bis 09.10.2009

Common Ground Gallery
(tgl.14 bis 19 Uhr)
Gewerbegelände – Marienburger Str. 16A
10405 Berlin

www.fromheretofame.com
www.onetherun.de
Autor > cd

Oversized & Underpriced Vol. 2 | hatch goes Hamburg

May 13, 2009

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Hello, my name is… Womit wieder herzlichst gegrüßt und freundlichst vorgestellt seien: funky XXL-Klebereien, pt. II. Nachdem die Charity-Ausstellung „Oversized & Underpriced“ bereits in Berlin im Stickermuseum hatch für Gutmensch-Vibes in der Urban-Art-Szene sorgte und einen ordentlichen Batzen Spenden für das Projekt Skateistan zusammenraffte, steht nun auch die Hansestadt Hamburg im Zeichen der selbstlosen Klebekunst und im Zugzwang der Spendenfreude. [Read more]

Hauswand to go | Swatch & GREMS

April 20, 2009

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Nach jahrelanger Abstinenz am Handgelenk ist es nun wieder Zeit: Statt Thai-Bling- Bling und Großväterchens Casio-Chic  gilt es jetzt wieder, good to back old days zu reisen und Swatch zu tragen. Und ein genauso hübscher wie sanfter Einstieg in die Kunststoffdroge ist die vom Pariser Street- und Hip Hop Künstler GREMS gestaltete Club-Watch, die letzte Woche in Paris vorgestellt wurde. [Read more]